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  • Fr., 05. Februar 2016, 11:53 Uhr
    Märchenabend an der Osthofener Seebachschule am 8. Februar um 14.30 Uhr

    „Das Märchen der 5 Kontinente“

    Die Idee des Projektes kam im Sommer 2015 von den Lehrkräften aus Österreich, Spanien, Deutschland, Ägypten, Lettland, Korea, Italien, Usbekistan und Bulgarien, die an der Fortbildung für zukünftige Prüfer der Kinder mit Migrationshintergrund teilgenommen haben. Organisiert wurde diese durch Elabuger Institut Kazaner Föderalen Universität und „Computeria-Camp GmbH“ in Twer, Russland. Zu den Kursteilnehmerinnen gehörte auch die Lehrerin der Seebachschule, Tatjana Maltseva. Das Projekt soll zur Völkerverständigung in die Zeiten der Globalisierung und Völkerwanderung dienen und den Kindern die Möglichkeiten des interkulturellen Miteinanders in der realen und medialen Welt präsentieren.


    Kompjutoschka (als Handpuppe in Lettland genäht und in die weite Welt per Post auf die Reise geschickt) vereint die Helden aus den Volksmärchen mehrerer Länder, welche ins Russische (Muttersprache von Kompjutoschka und eine der UNO-Sprachen) durch die Kinder dieser Länder übersetzt werden.


    Kompjutoschka ist fröhlich, erfindungsreich, nicht klein zu kriegen! Er wohnt im Computerland (in Twer, http://computeria.ru) und heißt dort jedes Mal im August die Kinder und Jugendliche aus mehr als 30 Länder der Welt herzlich willkommen. Sie treffen sich auf dem Internationalen Festival "Russische Sprache und moderne Kommunikationen". Im Jahr 2016 wird das Festival 5 Jahre alt! Unser „Märchen der 5 Kontinente“ ist für das Festival und für uns alle ein schönes Geschenk! Das Geschenk der Freundschaft, der Kreativität und des gegenseitigen Verstehens der Kinder aller Völker der Welt!


    Worum geht es in dem „Märchen der 5 Kontinente“?  Ganz einfach: ein Bewohner des modernen interaktiven Raums, des Landes der Computer, Kompjutoschka, spaziert  durch die alte russische Stadt Twer und findet auf einem Dachboden in einem uralten Haus den Brief vom großen Entdecker und Kaufmann des XV. Jahrhunderts, Afanassij Nikitin. Der Brief erzählt von seinen fernen Reisen und seiner Sehnsucht nach der Antwort auf die Frage: „Was ist das Glück?“ „Wo wurde es von den Menschen verborgen?“ Daraufhin entscheidet sich Kompjutoschka - die vom Nikitin angefangene Reise zu beenden, um das Glück für die ganze Menschheit zu erlangen.


    Auf dem Weg trifft Kompjutoschka mehrere Helden der traditionellen Volksmärchen aus jeweiligen Ländern und hilft ihnen auf ihre Art glücklich zu werden (z.B. indem er Kolobok vor dem Fuchs rettet, oder hilft dem Opa die Rübe rauszuziehen). Dabei benutzt er einige moderne Methoden und Ansätze, die er mit Hilfe der Medien und PC (er)findet. Und jedes Mal, wenn er auf neue Freunde trifft, lernt Kompjutoschka neue Facetten des Glücks, aber auch die Volksweisheiten einer jeden Nation kennen.


    Kompyutoschka bringt nicht nur neue Freundschaften, sondern auch nationale Souvenirs aus jedem Land und jeder Region nach Twer mit. Diese Souvenirs werden für die Ausstellung im „Museum der 5 Kontinente“ zusammen mit den Fotos der neuen Freunde von Kompjutoschka für immer aufbewahrt.


    Alle Teilnehmer des Projektes erhalten zum Schluss die Urkunden. Die besten Autoren des „Märchens der 5 Kontinente“ treffen sich im August 2016 im Computeria-Camp auf dem 5. Internationalen Festival "Russische Sprache und moderne Kommunikationen". Dort werden die Ergebnisse der interkulturellen Kommunikation und die weltweiten Völkerverständigung, die Kreativität der Kinder und die Offenheit der Erwachsenen gefeiert und ausgezeichnet.


    ZUM MÄRCHENABEND AN DER SEEBACHSCHULE AM 8. FEBRUAR 2016:


    Am Montag den 8. Februar um 14.30 Uhr (Einlass ab 14.00 Uhr) findet ein Maskenabend „Kompjutoschka zu Gast beim Hans im Glück“ in der Mensa der Seebacher Schule statt. Hier werden deutsche und russische, sowie ukrainische aber auch türkische und andere Sprachen erklingen. Alle Ideen der Grundschüler und deren Eltern, die irgendwann aus verschiedenen Ländern nach Osthofen irgendwann gekommen sind, werden in das Gesamtwerk integriert.


    Diese Veranstaltung für die Schüler und ihre Familien gehört zur traditionelle Reihe der „Märchenabende an der Seebachschule“, die seinerzeit durch die Schulrektorin Frau Eiden-Neesen initiiert wurde und inzwischen durch die Russisch-Lehrerin Frau Maltseva regelmäßig vorbereitet und durchgeführt werden.


    Dieses Mal steht kein russisches, sondern ein bekanntes deutsches Märchen im Mittelpunkt . Aktiv mitgewirkt haben vom Anfang an nicht nur alle Kinder, sondern auch die Lehrkräfte, Eltern und sogar der Hausmeister der Seebachschule.  Zuerst haben sich alle aktiv beraten: was für ein Volksmärchen soll unseres Land Deutschland im weltweiten Wettbewerb repräsentieren. Als „Hans im Glück“ die meisten Stimmen für sich erworben hatte, fing die eigentliche schöpferische Arbeit an: die Abschnitte des Märchens wurden auf die Kinder zur Übersetzung verteilt. Im Russisch- und teilweise auch im Deutschunterricht wurde das Märchen gelesen, von der CD abgespielt und besprochen, in den Bastel- und Malstunden werden die Helden durch junge Künstler verkörpert. Vor allem war von Interesse war, wie sich die Kinder „Hans im Glück“ vorstellen: jedes Kind konnte ein Bild zu einem von ihm ausgewählten Märchenabschnitt malen.  In den Klassen und zu Hause entstanden auch Kompjutoschka-Masken und Mäuse-Kostüme, sowie Dekorationen zum Auftritt.  Alles zu dem Zweck, dass die Kinder dieses Märchen nicht „nur“ in ihre Mutter- und Fremdsprache Russisch übertragen, sondern, dass sie selbst die Geschichte durchleben und hiermit auch einen Teil deutscher Traditionen und Kulturgutes in ihr weiteres Dasein mitnehmen können. Dabei hilft den Grundschulkindern auch eine Filmvorführung „Hans im Glück“, mit der der Märchenabend beginnt.


    Aber zunächst werden 40 Grundschulkinder und ihre Eltern in handgefertigten Kompjutoschka-Masken von der Projektkoordinatorin Frau Tatjana Maltseva herzlich begrüßt. Danach erscheint in der Mensa der Hauptheld des Abends – die Kompjutoschka-Puppe, die aus Lettland und über die Schweiz nach Osthofen gekommen ist. Kompjutoschka wird von einer Schülerin der 1. Klasse herausgetragen.


    Mit ihm zusammen werden alle Gäste deutsche, russische, aber auch lettische und türkische Mäuse-Spiele spielen, weil ja Kompjutoschka eine Computer-Maus ist. Es wird auch international getanzt (Mäuse-Disco) und gesungen.


    Später schauen alle 40 kleine und 40 erwachsene Kompjutoschkas in ihren Masken den Film „Hans im Glück“ und stellen ihre Ideen zum Zusammenkommen und Miteinandersein von Hans und Kompjutoschka vor: wie kommt Kompjutoschka ins Hans-Märchen hinin, wem und wie wird er dort helfen, wie wird er mit dem Hans zusammen das richtigen Glück finden und wie werden ihnen dabei IT-Technologien helfen. Hans erscheint an diesem Nachmittag natürlich höchst persönlich und prüft, ob alle Kinder das Märchen aufmerksam gelesen, gehört und geschaut haben. Die besten Ideen und Erzählungen werden von Hans und Kompjutoschka mit Preisen aus dem Märchenland ausgezeichnet.


    Zwischendurch dürfen die Mäuse am Mäuse-Futter (Brötchen mit Käse, kleine Würstchen, Obst und gesunde Süßigkeiten), sowie Getränken naschen, damit bei der folgenden Foto-Session alle Kompjutoschkas in voller Pracht und fantasievoll sich präsentieren können.


    Am Ende des Abends (weil auch gute Dinge ein Ende nehmen sollen, welches uns zu neuen Anfängen führt) werden sich die Kinder und ihre Eltern vom Kompjutoschka verabschieden, weil er zuerst nach Österreich und danach nach Frankreich und in immer weitere Länder reisen wird.


    Die Grundschüler und ihre Eltern zusammen mit Hans im Glück wünschen ihrem neuen Freund mit einem schönen Abschiedslied (Karaoke) eine gute Reise, viele Entdeckungen und  offene Herzen in unserer interkulturellen und mehrsprachigen Welt.


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