OBERMARKT: Aufbau des Schicksalsrades abgebrochen / Statiker muss prüfen
Das nennt man wohl Schicksal!
Da sah es noch gut aus: Der erste Teil des Schicksalrades wird auf den Sockel gehoben.
Es hätte alles gepasst: Der Lkw aus Süßen kam pünktlich in Worms an, der Kran der Firma Gaus stand bereit, das Wetter war traumhaft. Nach etwas mehr als zweimonatigen Instandsetzungsarbeiten hätte das Schicksalsrad heute wieder an seinem angestammten Platz auf dem Obermarkt installiert werden sollen. Und bis zur eigentlichen Montage sah auch alles gut aus, doch dann neigte sich das Rad plötzlich. Die Arbeiter mussten es wieder vom Sockel heben. Was war passiert? „Wir gehen davon aus, dass die Befestigung in der Betonsäule nicht mehr stabil ist“, berichtet Baudezernent Uwe Franz. Die Arbeiter brachen den Aufbau also ab, das Rad wird vorerst in Worms eingelagert. Nun muss zunächst ein Statiker her, um den Sockel und die Befestigung zu überprüfen. Rund 8.000 Euro betragen die Reparaturkosten für das Nonnenmacher-Kunstwerk.