ERSTE HILFE: Zwölf Sportvereine mit Laien-Defibrillatoren und 13 Sportvereine mit LifePads ausgestattet
Defibrillatoren für Sportvereine
Vier von zwölf Vereinen waren bei der Auslosung in der Sportbund Rheinhessen Geschäftsstelle in Mainz anwesend.
In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 100.000 Menschen unvermittelt an einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Schnelle Hilfe in den ersten Minuten kann das Leben der Betroffenen retten. Deshalb kommt der Ersten Hilfe mit umgehenden Wiederbelebungsmaßen wie einer sofortigen Herzdruckmassage und Frühdefibrillation durch Anwesende in der ersten Phase nach dem Notfall eine lebensrettende Rolle zu.
Die Herzdruckmassage hält den Betroffenen am Leben, wenn der Kreislauf nicht mehr arbeitet, ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED-Gerät), bringt das Herz bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen wieder in den richtigen Takt. Beide Maßnahmen überbrücken die Phase vom Auftreten des Herzstillstands bis zur Ankunft der Rettungskräfte und steigert die Überlebenschancen um ein Vielfaches.
Aus diesem Grund hat der Sportbund Rheinhessen gemeinsam mit der Björn Steiger Stiftung und der BKK24 im Jahr 2022 das Projekt „Herzsicher! Sportler retten Leben“ initiiert. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für das Thema Laienreanimation zu sensibilisieren und Mitglieder aus Sportvereinen im Umgang mit AEDs auszubilden. Die von den Projektpartnern geförderten Defibrillatoren bieten zusätzliche Sicherheit für den Alltag im Sportverein. Mit den Wiederbelebungsschulungen werden die Sportlerinnen und Sportler zu ausgebildeten Ersthelfern – ein entscheidender Faktor für das Überleben der Betroffenen im „Fall der Fälle“.
Gundersheim und Leiselheim profitieren
Im Vorfeld wurden alle rheinhessischen Sportvereine dazu aufgerufen, sich zu bewerben und fünf kurze Fragen zu beantworten. Aus dem Nibelungenland zählen der TV 1863 Gundersheim (AED-Geräte) sowie der SV 1920 Leiselheim (LifePad) zu den Gewinnervereinen.