Worms gedachte auf dem Hauptfriedhof heute den Opfern des Bombenangriffs vom 21. Februar 1945
Dem „schwärzesten Tag der Stadt“ gedacht
Gerade, als die Wormser noch hofften, die Nibelungenstadt bliebe verschont, habe der Angriff eines alliierten Bomberverbandes der Royal-Air-Force die Stadt Worms erreicht und sie nur wenige Monate vor Endes des zweiten Weltkrieges in Schutt und Asche gelegt, erläuterte Kosubek bei seiner Gedenkansprache gestern auf dem Wormser Hauptfriedhof.
„1.100 Sprengbomben, weit mehr als 100.000 Brandbomben und Kanister mit Phosphor gingen an diesem Tag auf die Stadt nieder. Mehr als 200 Menschen starben und weitere wurden dabei verletzt“.
Gerade Worms sei eine Stadt, die eine unglaubliche Bereicherung aufgrund neuer Religionen und der Integration vieler Bürger aufweise, so Kosubek. „Für die Zukunft bedeutet dies, dass wir alles tun müssen, damit es nie wieder zum Krieg kommt“. Dies sei die Botschaft des heutigen Tages, betonte der Bürgermeister.
Im Gedenken an die Opfer dieses 21. Februar 1945 legte der Bürgermeister gemeinsam mit zahlreichen Wormser Bürgern am Mahnmal einen Kranz nieder. Die Feierstunde wurde musikalisch umrahmt von den Schülern der städtischen Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule Pierre und Nora.