Steigende Schülerzahlen machen Container in der Geschwister-Scholl-Schule notwendig
Dem strengeren Brandschutz geschuldet
Dezernent Uwe Franz, Schulleiterin Ursula Happ, Marcus Nessel von der Schulverwaltung, Architektin Agathe Kurkofka und GBB-Chef Dieter Haag sind froh, dass die Container-Lösung so schnell umgesetzt werden konnte.
Nach einer Reihe von Baumaßnahmen an der Geschwister-Scholl-Schule, darunter unter anderem die Renovierung des Schwimmbades, sind 25 Schüler im laufenden Schuljahr in Container umgezogen. Wegen angestiegener Schülerzahlen mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurde diese Maßnahme notwendig. Betroffen sind die fünfte und die neunte Klassenstufe.
Da der städtische Gebäudebewirtschaftungsbetrieb (GBB) bereits Anfang Juni mit den Vorbereitungen für die Container begonnen hatte, konnten die Schüler schon zwei Wochen nach den Ferien in ihre neuen Klassensäle ausweichen.
Reibungsloser Umzug
Den reibungslosen Ablauf des Umzugs in die Container lobte Dezernent Uwe Franz: „Erst im Juni stellte sich heraus, dass diese Maßnahme nötig ist. Daher ist es eine große Leistung, dass der Umzug so kurzfristig gestemmt werden konnte.“ Mittlerweile funktioniere in den Klassencontainern alles wie in einem normalen Klassensaal. „Einzig das Internet fehlt noch, wurde aber schon in Auftrag gegeben“, so Agathe Kurkofka, Architektin des GBB.
Dass diese Maßnahme notwendig wurde, liegt an den ständig strenger werdenden Gesetzen, vor allem hinsichtlich des Brandschutzes. „Diese Richtlinien lassen leider keine Alternative zu den Renovierungsarbeiten an der Schule zu“, bedauert Dieter Haag, Betriebsleiter des GBB, die Situation.
Die Container hat die Stadt für zwei Jahre gemietet. Sollte danach noch Bedarf bestehen, gehe der GBB davon aus, dass nicht mehr benötigte Container der Nibelungenschule, die sich im Eigentum der Stadt befinden, der Geschwister-Scholl-Schule zur Verfügung gestellt werden können, erklärt Kurkofka.