Do., 03.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • So., 08. Oktober 2023, 11:25 Uhr
    Worms: CDU-Fraktion besucht Ausstellung im Andreasstift

    Den „Mythos Worms“ erleben

    Konzeptkünstler Eichfelder (links) führte Teile der CDU-Stadtratsfraktion durch die aktuelle Ausstellung „Mythos Worms“ im Andreasstift.


    Gemeinsam mit Oberbürgermeister Adolf Kessel und der Beigeordneten Petra Graen besuchte die CDU-Stadtratsfraktion die aktuelle Ausstellung „Mythos Worms“ im Museum Andreasstift. Konzeptkünstler und Initiator Eichfelder führte die politischen Besucher höchst persönlich durch das Andreasstift. Hierbei erläuterte Eichfelder seine Projekte „Borbetografie“ und „Thron zu Worms“. Worms zählt zu den geschichtsträchtigsten Städten Deutschlands und ist einer der „sagenhaftesten“ Orte Europas.

    Worms war über das gesamte Mittelalter hinweg einer der wichtigsten Versammlungsorte im deutschen Reich. Karl der Große hielt mit deutlichem Abstand die meisten seiner Reichsversammlungen in Worms ab. Er regierte während der ersten Hälfte seiner Herrschaftszeit vornehmlich von Worms aus. Erst als hier seine Kaiserpfalz in Flammen aufging, zog es ihn nach Aachen. Auch Kaiser Barbarossa hatte hier am Rhein mehr Aufenthalte und Hoftage als irgendwo anders. Worms ist damit über das gesamte Mittelalter hinweg einer der wichtigsten Versammlungsorte im deutschen Reich.

    Um dieser Bedeutung mehr Ausdruck zu verleihen, möchte Eichfelder den „Thron zu Worms“ wie er jetzt im Andreasstift zu bewundern ist, als Sandstein Skulptur auf dem Weckerlingplatz zwischen Dom und Andreasstift installieren und aufstellen. Flankiert werden soll das Kunstwerk durch einen Sandsteinsockel, auf dem eine Bronzetafel, zusammen mit einer kurzen Erläuterung platziert werden soll. Dieser Planung stehen die CDU-Mitglieder des Stadtrates positiv gegenüber, zumal die Installation durch private Spenden bereits finanziert zu sein scheint.

    „Erlebbares Stück Heimatkunde"

    Besonders spannend entwickelten sich die Ausführungen des Konzeptkünstlers bei der Vorstellung seiner „Borbetografie“. Hierbei tauchten die Teilnehmer tief in die umfangreiche Geschichte der Stadt Worms. 3.000 Jahre werden als digitales Wandbild auf über 100 Quadratmetern zum Leuchten gebracht. Und die fundierten Erklärungen des Künstlers machten die Führung besonders aufregend. „Diese `Borbetografie` sollte eigentlich für jeden Wormser zum kulturellen Pflichtprogramm gehören. Und mit Hilfe des Audioguide wird dieses Kunstwerk für wirklich jeden zu einem erlebbaren Stück Heimatkunde“, so Fraktionsgeschäftsführer Hans-Peter Weiler.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige AmtsblattAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Ticketshop
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige das WormserAnzeige Klinikum Worms - Tag der offenen Tür