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  • Mo., 30. August 2021, 09:30 Uhr
    Ökumenische Hospizhilfe: Förderverein begrüßt hundertstes Mitglied / „Ein gutes Zeichen“

    Den Tod enttabuisieren

    Sandra Schlegel ist das hundertste Mitglied im gemeinnützigen Förderverein Ökumenische Hospizhilfe mit Sitz in Worms. „Man kann Menschen gar nicht oft genug näherbringen, dass auch sie einmal dankbar sind, würdevoll und schmerzfrei sterben zu dürfen“, begründet die Offsteinerin ihren jüngsten Schritt, Mitglied zu werden.

    Als Mutter hatte sie sich vor rund neun Jahren sehr intensiv mit Leben und Tod auseinandergesetzt – ihre damals schwer erkrankte Tochter kämpfte erfolgreich gegen den Tod. „Nach dieser Erfahrung habe ich mich beruflich verändert, um für Menschen in schweren Zeiten da zu sein“, sagt die heutige Trauerrednerin.

    „Ich möchte einmal 100 Jahre alt werden und bin jetzt das hundertste Mitglied – ein gutes Zeichen“, erklärte Sandra Schlegel gut gelaunt bei der Entgegennahme ihres Blumenstraußes. Auch für die Vorsitzende des Fördervereins, Kathrin Anklam-Trapp, ist die Zahl 100 ein gutes Signal: Jedes Vereinsmitglied unterstützt die Ökumenische Hospizhilfe ideell und finanziell. „Hoffentlich“, so Anklam-Trapp, „schaffen wir es den Tod zu enttabuisieren und noch viele weitere Mitglieder zu gewinnen.“

    Mehr Infos unter www.hospizhilfe-worms.de

    Mit Blumen wird das hundertste Mitglied des Fördervereins Ökumenische Hospizhilfe, Sandra Schlegel, von der Vorsitzenden Kathrin Anklam-Trapp willkommen geheißen (von links).


     

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