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  • Do., 20. Februar 2014, 11:39 Uhr
    Bedeutung der Lutherdekade betont / MdB Marcus Held hat die Staatssekretärin Iris Gleicke zu einem Besuch in die Nibelungenstadt eingeladen

    Den Tourismus in Worms stärken

    Der Oppenheimer Stadtbürgermeister und SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held.


    Dass die Stadt Worms im touristischen Konzept der Lutherdekade im Jahr 2017 eine wichtige Rolle spielen soll, das begrüßt der Bundestagsabgeordnete Marcus Held. Um für die Nibelungenstadt in dieser Hinsicht zu werben hat Held die Staatssekretärin Iris Gleicke zu einem Besuch vor Ort eingeladen. 

    Worms soll im touristischen Konzept der Lutherdekade im Jahr 2017 eine wichtige Rolle spielen. Dies forderte der Bundestagsabgeordnete Marcus Held (SPD) im Rahmen der Beratungen des tourismuspolitischen Berichts der Bundesregierung im zuständigen Ausschuss für Wirtschaft. Konkret hatte Iris Gleicke, Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, den tourismuspolitischen Bericht vorgestellt und ausgeführt. In diesem wird deutlich, dass der Tourismus in Deutschland zu einem ökonomischen Schwergewicht und Jobmotor geworden ist. Der Schwerpunkt der Steigerungen im Bereich Tourismus stellt allerdings die Städte in Deutschland dar. So sind in Hamburg und Berlin im letzten Jahr jeweils Anstiege von über 11 Prozent zu verzeichnen, was die Übernachtungen angeht. Insgesamt konnte erstmals die Grenze von 400 Millionen Übernachtungen in Deutschland geknackt werden.

    Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Tourismus seien allerdings auch die Chancen für den ländlichen Raum. So ist in Rheinland-Pfalz ein Rückgang von 1,5 Prozent im zurückliegenden Jahr zu verzeichnen. Hier will die Bundesregierung mit der Hilfe von Praxisleitfäden dafür sorgen, dass im ländlichen Raum auch Kurzzeittourismus möglich wird.

    In Bezug auf konkrete Beispiele, wie der Lutherdekade 2017, führte Gleicke aus, dass hier die bekannten Lutherstädte, wie Eisenach, Eisleben oder Erfurt und Halle besucht werden können. Denn diese sprechen in den Augen der Staatssekretärin auch internationale Gäste an. Held machte in diesem Zusammenhang auf die Nibelungenstadt Worms aufmerksam, wo Martin Luther im Jahr 1521 vor dem Reichstag zu Worms seine Thesen nicht widerrief. 

     

    Deshalb lud Held die Staatssekretärin Iris Gleicke auch zu einem Besuch in die Nibelungenstadt ein. Gleicke bestätigte, dass sie in diesem Jahr gerne der Einladung folgen und vor Ort Ideen zur Realisierung eines solchen touristischen und kulturellen Konzepts besprechen möchte. Marcus Held verkündete: „Ich freue sich auf den Besuch der Staatssekretärin im Wahlkreis und werde rechtzeitig die zuständigen Akteure in der Nibelungenstadt mit ins Boot holen.“

     

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