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  • Fr., 11. März 2022, 13:00 Uhr
    Dreifaltigkeitskirche: Propst Dr. Schütz führt Dekanatssynodalvorstand in seinen Dienst ein

    Den Wandel gestalten

    Von links: Propst Dr. Klaus-Volker Schütz, Pfarrerin Christina Groß, Bernd Weirauch, Pfarrer Thomas Ludwig, Pfarrerin Patrizia Pascalis, Alexander Ebert, Dekanin Jutta Herbert (von links). Es fehlen Christian Berg, Daniela Bleise und Regina Vatter. Foto: Yvonne Schnur


    „In einer Zeit, in der unserer Kirche ein kräftiger Wind entgegen bläst, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass Sie diesen Dienst übernehmen“, wandte sich Dr. Klaus-Volker Schütz, Propst für Rheinhessen und das Nassauer Land, an die neu gewählten Mitglieder des Dekanatssynodalvorstands im Evangelischen Dekanat Worms-Wonnegau. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes wurde das ehrenamtliche Leitungsgremium am vergangenen Mittwoch von Propst Schütz in die sechsjährige Amtszeit eingeführt.

    Dekanin Jutta Herbert begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche und Diakonie, die mit ihrer Teilnahme am Einführungsgottesdienst in der Wormser Dreifaltigkeitskirche das Engagement des Dekanatssynodalvorstands (DSV) würdigten. „Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn“, zitierte Herbert aus dem Brief des Paulus an die Kolosser. „Damit dies gelingt, ist die heutige Einführung mit der Bitte um Gottes Segen verbunden“, so die Dekanin, die ihre Begrüßung mit einem Gebet für den Frieden in der Welt und für die Menschen aus der Ukraine schloss.

     

    Ein System mit stetig knapper werdenden Ressourcen und eine sich schnell wandelnde Gesellschaft bringen große Herausforderungen für das Leitungsgremium der Dekanatssynode mit sich, konstatierte Propst Schütz in seiner Ansprache. Personalentscheidungen, Umstrukturierungen und Konfliktmanagement bedürften mutiger Schritte, um den notwendigen Wandel zu gestalten und den Menschen gleichzeitig Sicherheit zu vermitteln. „Kirche hat sich immer gewandelt, das muss man nicht betrauern, denn das Wort Gottes bleibt: Schuld, Trost und Vergebung sind auch heute noch fundamentale Elemente unserer Gesellschaft“, ist Dr. Klaus-Volker Schütz überzeugt.

     

    Gott sei ein Gott des Friedens, es komme aber auch auf uns selbst an. In diesen Tagen zeige sich eine große Hilfsbereitschaft gegenüber Notleidenden, die Diskussion um Krieg und Frieden werde aber auch zahlreiche Aufgaben für die Leitungsgremien der Kirche mit sich bringen. Umso mehr dankte der Propst den Mitgliedern des Dekanatssynodalvorstands für die Zeit und Energie, die das Amt erfordert und sprach ihnen seinen Segen zu.

     

    Dem Dekanatssynodalvorstand des Evangelischen Dekanats Worms-Wonnegau gehören für die kommenden sechs Jahre an: Alexander Ebert, DSV-Vorsitzender (Osthofen), Christian Berg, Stellvertretender DSV-Vorsitzender (Worms, Luthergemeinde), Pfarrerin Jutta Herbert, Dekanin (Worms), Pfarrer Thomas Ludwig, Stellvertretender Dekan (Worms-Herrnsheim), Daniela Bleise (Worms-Pfeddersheim), Regina Vatter (Eich), Bernd Weirauch (Hamm/Worms-Ibersheim), Pfarrerin Christina Groß (Gimbsheim), Pfarrerin Patrizia Pascalis (Worms-Neuhausen)

     

    Für den festlichen, musikalischen Rahmen sorgte Stadtkantor Christian Schmitt. Die Kollekte war bestimmt für die Notleidenden in der Ukraine und erbrachte 741,50 Euro.

     

    Hintergrund:

    Die Dekanatssynode Worms-Wonnegau ist das regionale Kirchenparlament der Evangelischen Gemeinden und Einrichtungen in der Region rund um Worms und Osthofen. Sie besteht aus 64 Mitgliedern, den Abgesandten aus den 36 Kirchengemeinden im Dekanat Worms-Wonnegau. Sie hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden untereinander und mit den übergemeindlichen Diensten im Dekanat zu fördern.

    Die Dekanatssynode setzt sich zusammen aus Delegierten der Kirchengemeinden und weiteren berufenen Mitgliedern. Diese sind für die Dauer von sechs Jahren gewählt. Der Dekanatssynodalvorstand kümmert sich um die Geschäfte der Dekanatssynode zwischen den Tagungen und bereitet diese vor. Der Vorstand trifft Personal- und Finanzentscheidungen, führt Personalgespräche, berät die Kirchengemeinden und deren Kirchenvorstände, unterstützt bei Konflikten und kümmert sich um die Profilierung des Dekanats.

     

     

     

     

     

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