Fr., 01. November 2019, 14:13 Uhr
HSG WORMS: Letztes Rheinhessen-Derby am 3. November um 18 Uhr gegen die HSG Rhein-Nahe in der Nikolaus-Doerr-Halle
„Der Druck liegt bei uns"
Die Wormser Drachen spielen am Wochenende das dritte und damit letzte Rheinhessen-Derby in der Hinrunde der Oberliga-Saison. Am Sonntagabend gastiert zu gewohnter Anwurfzeit, um 18 Uhr, die HSG Rhein-Nahe in der Nikolaus-Doerr-Halle. Während die Gäste aus Bingen mit respektablen acht Punkten ein wenig Luft zum Tabellenkeller haben, steht die HSG aus Worms mit lediglich vier Zählern da und braucht einen Derbysieg ganz dringend. „Der Druck liegt bei uns, dessen sind wir uns alle bewusst. Aber wir sind für die Situation selbst verantwortlichen und können mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch eine gute und eingespielte Mannschaft wie Bingen schlagen“, sagt HSG-Trainer Marco Tremmel mit Blick auf den kommenden Gegner und den Kampf um den Klassenerhalt.
„Mangelhafte Torausbeute"
In der Vorwoche demonstrierte die Tremmel-Sieben trotz kurzfristiger Ausfälle von Leistungsträgern wie Abwehrchef Julius Herbert, dass sie in Derbys gegen vermeintlich stärkere Mannschaft dagegenhalten kann. „Gegen Saulheim hat uns wie so oft in der Saison aber die mangelhafte Torausbeute das Genick gebrochen. Wir müssen in Sachen Torewerfen jetzt endlichen einen Schritt nach vorne machen und die Chancen konsequenter nutzen. Hinten braucht es gegen Bingen eine stabile Abwehr, die wir über weite Strecken derSaison schon spielen“, sagt Marco Tremmel, der im Derby mit Ausnahme der Langzeitverletzten Luca Steinführer und Timo Hochgesand wahrscheinlich aus den Vollen schöpfen kann. Julius Herbert und Rechtsaußen Steffen Dietz kehren hoffentlich zurück in die Mannschaft, wobei der ältere Herbert-Bruder noch angeschlagen ist. Hinter anderen Spielern steht ein kleines Fragezeichen, gibt es doch ein paar kleine Verletzungen im Kader. „Fakt ist aber wir werden 14 Jungs im Kader stehen haben, von denen sich jeder für den Verein und für die Fans zerreißen muss.“
Haupttorschützen in den Griff bekommen
Neben einem für das Derby notwendigen Einsatz und einer verbesserten Chancenverwertung wird es laut Marco Tremmel die Hauptaufgabe sein den Binger Haupttorschützen Max Grethen in den Griff zu bekommen. Der Rückraumspieler ist jederzeit in der Lage Spiele aus dem Rückraum zu entscheiden. Zur neuen Saison schloss sich mit Henrik Walb ein weiterer Rückraumshooter von der HSG Kastellaun(Simmern an. Im Rückraum verfügen die Gäste aus dem nördlichen Rheinhessen also an enormer Torgefahr. „Darauf sind wir vorbereitet und das möchten wir unseren treuen Fans zeigen - und natürlich die Punkte Daheim behalten“; sagt Marco Tremmel abschließend.