Gewichtheber des KSV Worms mit Top-Ergebnis gegen Mainz-Weisenau unterlegen
Der erste Kampf der Saison!
Ex-Junioren Europameister Zeni Tabaku.
Beim ersten Saisonkampf in der Landesliga mussten die Heber vom KSV Worms zum ewigen Konkurrenten nach Mainz-Weisenau reisen.
Maurer, Brückner, Bär, Hummel, Pfeffer, Jeschek, Conrath – was sich liest wie eine komplette Hebermannschaft inkl. Ersatzheber, war der Ausfall der Heber, auf die Trainer Uwe Seehaus verzichten musste, wegen Verletzung oder privaten Terminen.
So reisten die starken Männer mit nur 4 Hebern nach Mainz, die aber mit 170 Kilopunkten für eine phänomenale Bestleistung sorgten.
Den Anfang machte der 15-jährige Andras Merkel. 56 kg im Reißen und 72 kg im Stoßen bedeuteten für ihn noch nie da gewesenen 32 Punkte für das Team.
Routinier Thomas Schüttler schwächelte etwas musste sich mit 80 kg im Reißen und für ihn ungewohnt niedrigen 90 kg in Stoßen zufrieden geben. Somit konnte er „nur“ 5 Punkte mit nach Hause nehmen.
Ohne Trainingsvorbereitung
Artur Kraft, der sich erst vor 3 Wochen einer kleinen OP stellen musste zeigte eine bravouröse Leistung mit 95 kg im Reißen und 112 kg im Stoßen. Das ganze ohne Trainingsvorbereitung. 43 Punkte waren der Lohn.
Neuzugang Zeni Tabaku war der „Star‘“ des Kampfabends. Als ehemaliger Junioren-Europameister mit einem Körpergewicht von knapp über 70 kg hob er die jeweilig größten Gewichte des Abends.
Das brachte den Gegner aus Weisenau ganz schön ins Schwitzen. 105 kg im Reißen und 130 kg im Stoßen bedeuteten 90 Punkte für Worms. Leider hatte der Kampfrichter die gehobenen 110 kg im Reißen für ungültig erklärt, da Tabaku ein klein bisschen ins „wackeln“ gekommen ist. Diese 5 Punkte mehr wären schon ein Unentschieden gewesen.
Alle 4 Heber von Weisenau mussten an diesem Tag Bestleistungen heben, was der KSV Worms auch mit Respekt zollte und somit verlor das Team mit 170 : 175 Kilopunkten.
Mit der Perspektive, dass einige Verletze zurück in die Mannschaft kommen werden, wird der KSV Worms in der Liga doch ein Wörtchen mitreden können. Das Team freut sich auf die nächsten Aufgaben.