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Do., 15. August 2013, 15:26 Uhr
Mit dem 4: 0-Sieg gegen die Zweite des 1.FC Saarbrücken II mit 12:0-Punkten weiter unbesiegt an der Oberliga-Spitze / Am Samstag um 15.30 Uhr gehts zum TuS Mechtersheim
Der gute Lauf der TSG Pfeddersheim hält weiter an
Dennis Seyfert (links) dürfte bei der Zweiten des 1. FC Saarbrücken einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. War er doch für drei Tore der Vorberteiter beim 4:0-Sieg der TSG Pfeddersheim. Foto: Klaus Diehl
VON KLAUS DIEHL Vier Spiele, vier Siege, die TSG Pfeddersheim setzte ihren guten Lauf seit Saisonbeginn, auch am Mittwochabend auf dem Rasenplatz von TuS Neuhausen fort, wobei das Endergebnis bereits zur Pause schon feststand. So schön wie der gute Lauf der Hess-Truppe bisher ist, bleibt dennoch fest zu halten, dass alle vier Siege gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenzone erzielt wurden.
Kein Grund daher abzuheben, denn die schwereren Spiele folgen ja erst noch. So auch am Samstag wenn die Reise zum unberechenbaren TuS Mechtersheim geht. Da wird ein wesentlich rauerer Wind Kapitän Tobias Klotz und seinen Mitspielern entgegen wehen. Dort wird sich auch beweisen müssen, inwieweit sich das enorm gesteigerte Selbstvertrauen in die eigene Leistung und die mannschaftliche Geschlossenheit auszahlen wird. Doch dies ist Zukunft und derzeit heißt es einfach sich zu freuen, wie die TSGler im zweiten Jahr nach dem Aufstieg in die Saison 2013/2014 gestartet sind.
Dennis Seyfert mit „Hattrick“
Neben den Torschützen darf man vor allem Dennis Seyfert mit seinem „Hattrick“ als maßgerechter Vorlagengeber hervorheben. So mit einer gut getimten Flanke auf Marcel Veek (11.) per Kopf zum 1:0 und mit zwei super nach innen gezirkelten Ecken auch das 2:0, erneut durch Marcel Veek (19.) per Flachschuss, sowie Jakob Siebecker (27.) zum 3:0. Als TSG-Kapitän Tobias Klotz sich bis in den Strafraum vorgearbeitet und freie Bahn hatte, wurde er von Godmer Mabouba von den Beinen geholt und den fälligen Elfmeter verwandelte in routinierter Art und Weise Björn Miehe absolut unhaltbar.
Ganze 36 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt erst gespielt und Pfeddersheim führte mit 4:0. Bis zur Pause konnten die größtenteils sehr jungen Saarländer froh sein, dass sie nicht noch höher in Rückstand lagen.
Erwartungsvoll sahen die knapp 200 Zuschauer den zweiten 45 Minuten entgegen, wo Jakob Siebecker mit leichten Knieproblemen nicht mehr dabei sein konnte. Für ihn brachte TSG-Coach Norbert Hess den jungen Jonas Frey. Sieben Minuten später verließ auch Mario Cuc mit leichtem ziehen im Oberschenkel für Alexander Ludwig den Platz.
Seinen verdienten Beifall der Zuschauer durfte für den nach Spielschluss strahlenden Dennis-Seyfert eine Viertelstunde vor Schluss sich abholen, als er für Sebastian Schulz ausgewechselt wurde.
Nach Wiederanpfiff hätte es bei mehr Konzentration vor dem Gästetor und bei konsequenterem Ausspielen sich bietender Torchancen einen höheren Sieg geben können. Dafür durfte sich TSG-Keeper Thorsten Müller bei zwei Kopfbällen der Gäste auszeichnen. Nun, die hierzu zu Tage tretenden Lässigkeiten heißt es in Mechtersheim zu vermeiden. Wenn es auch verständlich war, dass Matthias Lang & Co, die zweiten 45 Minuten und angesichts einer 4:0-Führung mehr oder weniger zu verwalten suchten, um damit Kräfte für das Auswärtsspiel in Mechtersheim zu sparen. Schließlich ist dies das 5. Spiel in zwei englischen Wochen, das es zu berücksichtigen gilt.
Mannschaft darf nicht übermütig werden
Wichtig für den weiteren Saisonverlauf ist es, dass die Mannschaft nicht übermütig wird oder sogar abhebt. Denn die bisher erreichten 12 Punkte, sind erst knapp ein Viertel der angestrebten 50er Punktzahl am Saisonende. Deshalb sollten die TSGler weiter nach dem Motto handeln: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, um damit stets die nächste Aufgabe mit voller Konzentration und mannschaftlicher Geschlossenheit anzugehen.
Gegen den 1. FC Saarbrücken II spielten: Thorsten Müller, Yannick Krist, Jakob Siebecker (46. Jonas Frey). Matthias Lang, Björn Miehe, Tobias Klotz, Mario Cuc (52. Alexander Ludwig), Enes Aztekin, Dennis Seyfert (75. Sebastian Schulz), Mathias Tillschneider, Marcel Veek.