Der Westhofener Weihnachtsmarkt öffnete am Samstag seine Pforten und lockte viele Besucher in den malerischen Ortskern
Der Reigen ist eröffnet
Der Weihnachtsmarkt lockte vielen Besucher jeden Alters in die Seebachgemeinde. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Der Weihnachtsmarkt in Westhofen öffnete am Samstagnachmittag seine Pforten und gab damit so etwas wie den Startschuss für viele andere Märkte in der Region. Der besondere Reiz in Westhofen liegt sicher daran, wie sich die weihnachtlich geschmückten Buden und Stände in den malerischen Marktplatz mit der ihn umgebenden historischen Bausubstanz einfügen. Kein Wunder, dass die Besucher in großer Zahl ins Herz der Seebachgemeinde drängten. Wobei es trotz der zahlreichen Gäste keineswegs ungemütlich voll gewesen wäre. Ganz im Gegenteil, es herrschte ein sehr schöne Atomsphäre, die sich als einen gelungenen Mix aus Besinnlichkeit, Geselligkeit und Fröhlichkeit umschreiben lässt. Ortsbürgermeister Ottfried Fehlinger betonte in seinen Begrüßungsworten, dass es es an den Verkaufsständen nur Waren aus Westhofen und der Region gebe, man wolle keinen Billigplunder aus allen Teilen der Welt verkaufen. Sein großes Bedauern drückte er darüber aus, dass kein Kinderkarussell wie all die Jahre vorher vorhanden sei. Obwohl der Schausteller, der auch am Traubenblütenfest anwesend war, sein Kommen zugesagte, sei er kurzfristig abgesprungen. Darüber, so der Ortschef, müsse im Ortsgemeinderat gesprochen werden.
Flankierend zum Weihnachtsmarkt findet in der evangelischen Kirchengemeinde ein Flohmarkt statt und und der Heimatverein zeigt eine Ausstellung über Spielzeugdampfmaschinen.
Wer den Auftakt des Westhofener Weihnachtsmarktes am Samstag verpasst hat, kann ihn am Sonntag ab 14 Uhr besuchen. Es lohnt sich!