Mo., 04. Juli 2016, 13:29 Uhr
SPD stärkt Baudezernent Uwe Franz den Rücken / Politische Spielchen oder Unwissenheit?
„Der richtige Mann am richtigen Platz“
„Wir erleben und gestalten derzeit den größten Entwicklungsschub unserer Stadt seit Ende des zweiten Weltkrieges“, so SPD-Vorsitzender Jens Guth (MdL) und SPD-Fraktionsvorsitzender Timo Horst. Dabei werden die Hauptverkehrswege erneuert, Schulen saniert und erweitert, neue Baugebiete entstehen oder ganze Stadtgebiete werden neu gestaltet, freut sich die Spitze der SPD über die positive Entwicklung in Worms. Als konkrete Beispiele könne man das Liebenauer Feld, das Bahnhofsumfeld oder das ehemalige Nibelungencenter nennen. Auch habe man fast alle Möglichkeiten der gewerblichen Entwicklung ausgeschöpft und es gäbe so viele Arbeitsplätze wie nie in der Stadt.
Beim Straßenbau treten aufgrund der Unwetterereignisse Verzögerungen auf, Architekten reichen unzureichende Unterlagen ein oder ein Handwerksbetrieb geht Konkurs, wodurch sich alle weiteren Arbeiten verzögern. „Das liegt in der Natur der Sache, dass zeitliche Änderungen bei den Bauprojekten auftreten“, spricht Guth aus seiner langjährigen kommunalpolitischen Erfahrung. „Bei diesen riesigen Aufgaben kann erwartungsgemäß nicht immer alles rund laufen“, erklärt Horst. Hier den Baudezernenten allein in Verantwortung zu nehmen – wie den jüngsten Presseäußerungen zu entnehmen – kann entweder nur mit politischen Spielchen oder Unwissenheit begründet werden. „Beides wäre für gewählte Stadtratsmitglieder bedauerlich“, ärgern sich die Sozialdemokraten. Es gäbe auch im Stadtrat einige „Oberbauleiter, die alles besser wissen und besser können“, obwohl sie leider oftmals nicht über das entsprechende Fach- beziehungsweise Hintergrundwissen verfügen.
Uwe Franz sei ein fleißiger und guter Baudezernent – nicht zuletzt weil er umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen aus der freien Wirtschaft mitgebracht hat. „Er ist der richtige Mann am richtigen Platz”, so die Sozialdemokraten abschließend.