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  • Sa., 17. Januar 2015, 01:12 Uhr
    Nach der der 27: 33-Niederlage gegen die HSG geht es am Samstag um 19.30 Uhr im Heimspiel gegen den Tabellenachten HSG Rhein-Nahe 2

    Der Stachel sitzt bei TGO-Trainer Herbert tief

    Der erfahrene  Routinier Leo Vuletic begann gegen die HSG Worms sehr stark um aber später nicht mehr besonders in Erscheinung zu treten. Foto: madi


    Von Klaus Diehl Um in der Sprache großer Strategen zu sprechen, so hat die TG Osthofen zwar diese Schlacht verloren, aber noch lange nicht den Krieg. Also: Die Chance auf die Meisterschaft in der Handball-Rheinhessenliga. Für den TGO-Coach sitzt der Stachel deshalb so tief, weil nach seiner Auffassung, das klare  Ergebnis die Kräfteverhältnisse in keinster Weise widergibt. Dies stimmt aber nur bis zur 45 Minute und ist auch nicht allein den Schiedsrichtern anzulasten.

    Vielmehr sollte der Coach den Sündern dreier Zeitstrafen innerhalb kurzer Zeit auch einmal klar machen, dass sie den Mund zu halten haben und dadurch in dem einen oder anderen Fall auch die Schiedsrichter provozieren. „Die ohne jegliches Fingerspitzengefühl in so einem Derby agierenden Unparteiischen haben nach Ansicht vieler Zuschauer – nicht nur aus Osthofen – ihren Teil dazu beigetragen, die HSG wieder ins Spiel zu bringen. Nach den Zeitstrafen war unsere Linie weg“, so Frank Herbert auch noch Mitte dieser Woche. Da bleibt die Frage wie eine Mannschaft mit so routinierten Spielern sich aus den Latschen kippen lässt?

    Selbstkritischerer Umgang mit Niederlage gegen die HSG
    Da klingt es schon viel besser, wenn der TGO-Coach und seine Spieler sich im Laufe der Woche daran machten, selbstkritischer mit der Niederlage umgehen und bis Samstagabend positiv gegen die Reserve des Oberligisten Rhein-Nahe Bingen aufarbeiten konnten. Da klingt es auch seitens von Frank Herbert schon realistischer, das es seiner Mannschaft nicht gelang den Aktionskreis der HSG-Spieler Fabian und Dennis Markert und von Andre Ermisch am Kreis entsprechend einzuengen. Da half es auch nichts, die anderen kontrolliert zu haben. Auch fand er die Qualität  der Abschlüsse seiner Mannen nach der Pause einfach zu schlecht ungenau, was der HSG wiederum zu den einfachen Toren verhalf, die man eigentlich vermeiden wollte.

    Aber auch bedingt durch eine Super-Leistung der HSG-Abwehr einschließlich Torhüter. Vielleicht erinnert sich der TGO-Coach auch einmal an das TGO-Heimspiel beider Mannschaften in der letzten Saison in Osthofen, wo die Gastgeber vor der Pause klar spielbestimmend waren, am Ende aber auch den Faden im Angriff und Abwehr und damit auch das Spiel verloren.

    Alles andere als ein Sieg wäre eine Blamage
    „Abhaken und die Lehren daraus ziehen. Denn es wird  weiter Handball gespielt, jetzt müssen wir die Motivation aufbringen, in den nächsten für uns schweren Spielen der HSG auf den Fersen zu bleiben. Ich erwarte deshalb heute Abend zu ungewohnter eine entsprechende Reaktion, auch wenn personell Abstriche zu machen sind. So muss Orintas Klimavicius mit einer Bänderdehnung im Sprunggelenk ebenso wie Florian Sturm, der sich im Reservespiel gegen die HSG-Zweite verletzte, wohl aussetzen," so der TGO-Coach. So oder so, alles andere als ein Sieg wäre für die TGO-Herren 1 eine Blamage.

     

     
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