Jimi Blue Ochsenknecht spendet zwei Parkbänke fürs Wormser Wäldchen
„Der Stadt etwas Gutes tun”
Oberbürgermeister Michael Kissel (links) und Jimi Blue Ochsenknecht nehmen im Wormser „Wäldchen“ die gespendeten Parkbänke in Augenschein.
Die Nibelungen-Festspiele bringen jährlich bekannte Gesichter nach Worms. So lebt und probt bereits seit mehreren Wochen Jimi Blue Ochsenknecht, Sohn von Uwe und Natascha Ochsenknecht, in der schönen Nibelungenstadt. Doch wie verbringt ein aufstrebender Jungschauspieler die Vormittage, bevor es zu Proben oder Aufführungen geht? Jimi Blue nutzt die Zeit, um mit seiner Labrador - Golden Retriever - Hündin Chloe durch den Stadtpark bis zum Rhein zu spazieren und die gepflegte Idylle zu genießen. Hier kam ihm auch die Idee, „der Stadt etwas Gutes tun zu wollen, die ihn so herzlich aufgenommen hat“, so Jimi Blue Ochsenknecht. Kurzerhand griff er zum Telefon und erkundigte sich bei der städtischen Grünflächenabteilung nach einer Spendenmöglichkeit. Und schon war die Idee zweier Parkbänke geboren, die nun mit der Beschriftung „Nibelungen-Festspiele 2018; Jimi Blue Ochsenknecht“ versehen im Stadtpark für Besucher bereitstehen.
„Wir freuen uns immer, wenn die Darsteller der Festspiele unsere schöne Stadt kennenlernen und sich mit ihr identifizieren können. Die großzügige Spende drückt aber eine besondere Verbundenheit mit der Stadt aus, für die wir uns ganz herzlich bedanken“, freut sich Oberbürgermeister Kissel. Das mitgebrachte Bild aus dem Jahr 1914, das zwei Stadtparkbesucher mit Hund auf einer Parkbank zeigt, spricht noch von einem Verbot für Kinder und Hunde auf den städtischen Bänken. „Heute weichen wir davon gerne ab, sowohl die neu gespendeten, als auch alle weiteren Bänke sind natürlich für alle Besucher gedacht – auch für die tierischen“, schmunzelt der Stadtchef.
Darsteller Jimi Blue Ochsenknecht hat an der rheinland-pfälzischen Kulturhauptstadt besonderen Gefallen gefunden. „Ich fühle mich hier sehr wohl, gehe täglich mit Chloe durch den Park und finde die Umgebung wunderschön – der Rhein, die umliegenden Seen, die vielen Grünflächen“, betont er mit Blick auf seine Freunde, die ihn sogar aus Berlin kommend in Worms besuchen. Besonders freut ihn deshalb, dass die Spende in Worms so herzlich aufgenommen wurde - Oberbürgermeister Michael Kissel fügt lächelnd hinzu: „Unsere Grünflächenabteilung ist für solche tollen Ideen immer aufgeschlossen!“