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  • Mo., 07. September 2026, 07:35 Uhr
    Fußball-Oberliga: Wormatia gewinnt mit 5:1 zuhause gegen Aufsteiger SV Rot-Weiß Wittlich / Coach ärgert sich über Aussagen in den sozialen Medien / Am Mittwoch um 19 Uhr in Gau-Odernheim

    Der VfR ist wieder Top!

    Einen weiteren Schritt nach vorne hat Nico Jäger in dieser Saison gemacht. Vor dem Tor besticht er momentan vor Kaltschnäuzigkeit. Hier ist er auf dem Weg zum 3:0.
    Foto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Von  Wenn der VfR Wormatia Worms in der Oberliga seine Partien siegreich gestalten kann, gleicht es immer einem Spektakel: Aufsteiger SV Rot-Weiß Wittlich unterlag in der EWR-Arena am Samstag mit 5:1(3:0). Das Team von Trainer Artur Lemm knüpfte  wieder an die Leistungen zu Beginn der Saison an. Der jüngste Erfolg war hochverdient. 

    Gästetrainer Yusuf Kasal monierte bei seiner Mannschaft genau das, was Trainer Artur Lemm bei seiner Truppe in den letzten Spielen vermisste – das Annehmen der Zweikämpfe und die erfolgreiche Durchführung im direkten Duell. 

    Dieses Mal war auf der Wormatia-Seite die Intensität so stark vorhanden, wie sie es sich jeder Trainer wünscht. Im Verbund mit etwas Glück in den entscheidenden Momenten und der Effizienz im Verwandeln der Torchancen kommen solche Ergebnisse eben zustande. Ein Faktor dabei war auch, dass die schnellen Spitzen Justin Barry und Nico Jäger wieder zur Verfügung standen. „Wir haben diesmal von Anfang an die Zweikämpfe angenommen und Leidenschaft gezeigt“, so Trainer Artur Lemm.

    Frühe Führung für Wormatia

    In der 4. Minute ging der VfR in Führung. Laurenz Graf – wieder als Sturmspitze aufgeboten – wurde gefoult und den berechtigten Foulelfmeter verwandelte Mert Özkaya. Die Gäste hatten sich eigentlich viel vorgenommen und beteiligten sich nach zehn Minuten immer mehr an der Partie. Mit kleinen Ansätzen zeigten sie, dass sie kein normaler Aufsteiger sind und sein wollten.  Mehrere Torabschlüssen standen auf ihrer Agenda.  

    Wormatia-Trainer Artur Lemm dazu: „Wittlich ist eine gute Mannschaft, da kann man nicht alles wegverteidigen.“ Gefahren strahlten sie aber nicht aus. 

    In abgekochter Manier

    In der 24. Minute fiel das nächste Tor für die Wormatia. Hohes Pressing provozierte einen katastrophalen Fehlpass des Ex-Wormaten Jan-Lucas Dorow. Er spielte genau auf die Füße von Nico Jäger. Mit einer Körpertäuschung verlud er seinen Gegenspieler und in abgekochten Manier ging der Ball ins lange Eck. 

    Glück hatte der VfR nach einer halben Stunde, weil der Schiri nicht auf Handelfmeter entschied und im Nachgang verzog frei vor dem Tor Behadil Sabani den Ball. Kurz darauf machte es Nico Jäger besser und traf zum 3:0.

    Nach der Pause ließ Isaac Okwubor das vierte Tor liegen. Er scheiterte frei am Torhüter Philipp Berhard. Nach einer Stunde erhielt der VfR einen weiteren Foulelfmeter. Diesmal wurde Justin Barry gefoult und Mert Özkaya verwandelte erneut. 

    Mit dem Anschlusstreffer von Meliani Saim begann die stärkste Phase der Gäste und die Zeit von Torhüter Luca Pedretti, denn seine zwei starken Paraden verhinderten die nächsten Gegentore. Durch sein Premierentor für den VfR traf Tim Grünewald zum Endstand.

    Spieler nicht diffamieren

    Artur Lemm resümierte nach dem Spiel: „Es ist am Ende egal, welche Kette wir spielen. Es geht um einen klaren Plan und um die Spieler, die passen müssen und dies umsetzen.“ Er warb gleichzeitig um Geduld und sprach über die Missstände, die in den sozialen Medien kursierten: „Wir haben eine junge Truppe und jede Menge Neuzugänge zu integrieren. Alle Spieler sind reine Amateure und keiner hat es verdient, diffamiert zu werden.“ 

    Sehr erfreut war Lemm zugleich über den Dialog mit seiner Mannschaft unter der Woche. „Sie hat gezeigt, dass sie eine coole Truppe ist.“ Gemeinsam hat sie in verschiedenen Arbeitsgruppen anstehende Themen erörtert und aufgearbeitet. Sie hat ihren Standard, ihre Werte und Ziele festgelegt“. 

    Am Mittwoch geht es  schon in Gau-Heppenheim um 19 Uhr gegen den TSV Gau-Odernheim weiter. Die Gastgeber stehen in der Tabelle vor der Wormatia, dazu kommt eine gewisse Derby-Stimmung. Beide bisher ausgetragene Meisterschaftsspiele gingen Unentschieden aus. 

     

     

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