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  • Do., 03. Dezember 2015, 06:55 Uhr
    Fröhliche Adventsfeier von SPD und AWO in Wiesoppenheim mit buntem Programm und einer großen Tombola

    Deutliche Entsolidarisierung angemahnt

    Voll besetzt mit über 40 gut gelaunten Gästen war die gemeinsame Adventsfeier von AWO und SPD im TuS Wiesoppenheim und gleich zu Beginn gab es für die Kinder die erste Überraschung: Nikolaus hatte Jens Guth, Timo Horst, Karlheinz Henkes, Kristin Daleiden und Edgar Andres beauftragt, jedem Kind eine Geschenktüte zu überreichen. 

    Anschließend führte die Vorsitzende des SPD Ortsvereins Wiesoppenheim Kristin Daleiden mit fröhlichen, aber auch nachdenklichen Worten in den geselligen Nachmittag mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee ein. Im Blick auf die Bedrohungen durch Terror, Rechtsradikale und einer zunehmenden Entsolidarisierung in einer globalen Welt fand sie deutliche Worte: „Angst, liebe ‚besorgte Bürger‘, war noch nie ein guter Ratgeber, und wer meint, er muss sich deshalb Bewegungen wie Pegida oder der AFD anschließen, der wird nicht von der ‚Lügenpresse‘ nach rechts gedrängt, er ist bereits dort angekommen! Hass und Gewalt sind keine Lösung, sie sind das Problem.“

    Flüchtlingen sind willkommen!
    Und Daleiden weiter „Flüchtlinge in Wiesoppenheim sind willkommen, sie sie sind unsere neuen Nachbarn wie alle anderen Zugezogenen auch.“ Mit anerkennenden Worten ehrte Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des SPD Unterbezirks Jens Guth die Genossen Martin Geppert und Bernd Weinerth für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD, AWO Kreisvorsitzender Timo Horst und der AWO Ortsvereinsvorsitzende Edgar Andres ehrten Hans Kuhn für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Arbeiterwohlfahrt.

    Nicole Linn erhielt als Neumitglied in der SPD ihr Parteibuch und die Familie Schultenkämper wurde als neues Familienmitglied bei der AWO begrüßt. Das „Duo Geppert“, Johannes am Keyboard und Sängerin Silke, konnte mit einigen Weihnachtliedern zum Mitsingen animieren. Ortsvorsteher Karlheinz Henkes las eine Weihnachtsgeschichte von einem Engel, der nach langem Streben sein Glück im Sonnenstrahl findet. Mit dem Unterschied zwischen „glücklich sein“ und „Glück haben“ leitete Kristin Daleiden dann die Tombola ein, bei der dank großzügiger Unterstützung von vielen Spendern 200 Preise verteilt werden konnten. So hatten alle Glück und waren glücklich.

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