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  • Fr., 19. April 2013, 17:56 Uhr

    Die Abwehr steht, aber im Angriff bleiben noch zu viele Torchancen ungenutzt

    Beim 0:0 gegen den SSV Ulm wurden erneut zwei Punkte verschenkt / Gegen den 1. FC Eschborn muss Versäumtes heute ab 14 Uhr in der EWR-Arena nachgeholt werden


    VON KLAUS DIEHL Zugegeben, wenn ein Spiel torlos endet und aufgrund der sich bietenden Torchancen eigentlich ein Sieg machbar gewesen wäre, geht so mancher der treuen Wormatia-Anhänger schon ein bisschen enttäuscht nach Hause. So auch am letzten Dienstag beim torlosen Spiel gegen den SSV Ulm, wobei man aber umgekehrt konstatieren darf, dass die Emmerling-Schützlinge schon ein Stück weiter sind, als noch nach der Winterpause; auch oder gerade unter dem Gesichtspunkt der vielen verletzten, erkrankten oder gesperrten Spielern.

    Optimistisch nach vorne blicken

    Mit jetzt erreichten 39 Punkten ist man hinsichtlich des Klassenerhaltes noch nicht ganz aus dem Schneider, besonders wenn das Negativste eintreten sollte, wenn nämlich gar sechs Vereine aus der Regionalliga Südwest absteigen müssten. Doch man darf mittlerweile schon ein großes Stück optimistischer sein, dass auch in der Saison 2013/2014, die „Alte Dame VfR Wormatia“ weiter in der Regionalliga Südwest dabei sein wird.

    Gegen Ulm, das zuvor in Kaiserslautern mit 0:6 unter die Räder kam, trat das ein, was man in solchen Situationen erwarten durfte. Nämlich, dass die „Spatzen“ sich für diese Klatsche rehabilitieren wollten und dies ihr Trainer und Vereinsboss Paul Sauter auch in die Praxis umsetzte, in dem er gleich fünf andere Spieler auf den Rasen in der EWR-Arena schickte. Wormatia-Coach Stefan Emmerling schenkte, obwohl Kapitän Sandro Rösner und Scipon Bektasi wieder fit waren, der gleichen Aufstellung wie beim 2:0-Sieg gegen den FSV Frankfurt das Vertrauen. Diese rechtfertigte dies auch und unterstrichen, dass besonders die Wormatia-Defensive mittlerweile im Soll ist. ANach vorne lief es wahrlich nicht schlecht, doch kam auch Pech dazu. So als  Kevin Wittke (16.), Romas Dressler hatte gut aufgelegt, nur den linken Pfosten des Ulmer Tores traf und zum anderen, der agile Alper Akcam in drei Situationen einfach kein Glück im Abschluss fand. Besonders in der 52. Minute als Romas Dressler nach einem Pass genau in die Schnittstelle der Ulmer Abwehr auf und davon zog, sein Schuss jedoch vom herausstürzenden Ulmer Torhüter Fernandez Diaz abgewehrt werden konnte und Akcam direkt vor die Füße flog. Da hatten wohl alle den Torschrei schon auf den Lippen, sofern sie Wormatia-Anhänger und Spieler waren, doch Gästespieler Johannes Ludmann kratzte den Akcam–Schuss mit letztem Einsatz von der Linie.

    Bemühungen fruchten zu selten

    Auch Daniele Toch hätte in der 34. Minute eigentlich ein Tor machen müssen, doch verzog er den nach Vorlage von Akcam weit am Gehäuse vorbei. Selbst schießen von Akcam wäre vielleicht erfolgreicher gewesen. Das galt auch für die Endphase bei nicht belohnten Bemühungen von Marco Steil, der heute leider wegen seiner 5. Gelben Karte nicht dabei ist, sowie auch für Romas Dressler.

    Dieser hatte aber auch Glück, als er bei einer Abwehr im eigenen Strafraum den eigenen Pfosten traf. Glück und Können von Kevin Knödler bewahrte die Wormaten in der 64. Minute vor einem Rückstand. Wormatia, nach der Pause größtenteils im Vorwärtsgang, verspielte den Ball und der gerade erst eingewechselte Moussa Toure zog auf und davon. Doch Wormatias Nummer Eins und Kapitän an diesem Tage, hielt seiner Mannschaft den Rücken frei. Vielleicht finden die Akteure schon heute gegen Eschborn eine positive Antwort aus die Versäumnisse in den letzten Partien?

    Alla Wormatia, packen wir es an.
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