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  • Mo., 27. November 2017, 16:57 Uhr
    Informationsveranstaltung im WORMSER am 30. November um 18 Uhr / Erste Maßnahme aus „Integrierten Entwicklungskonzept” umgesetzt

    Die „Grüne Schiene" nimmt Gestalt an – so geht es weiter!

    Das Projekt „Soziale Stadt – Grüne Schiene" nimmt Gestalt an. Eine Informationsveranstaltung im „Wormser" am Donnerstag, 30. November; bringt alle Interessierten aus Bürgerschaft, Vereinen und Institutionen auf den neuesten Stand. Vertreter der Stadtverwaltung, externe Planer sowie junge Leute aus dem Programmgebiet geben in der eineinhalbstündigen Veranstaltung, die um 18 Uhr beginnt, nicht nur einen Rückblick auf vergangene Aktivitäten, sondern stellen vor allem künftige Schritte vor: soziale wie bauliche Maßnahmen, die das Gebiet der „Grünen Schiene” positiv weiterentwickeln oder junge Menschen unterstützen. Zusätzlich soll jeder mit einer guten Idee die Möglichkeit haben, auch mit einem eigenen kleinen Projekt etwas für sein Wohnquartier zu tun – unbürokratisch und schnell.

    Über einen Zeitraum von rund zwölf Jahren befasst sich das Langzeitprojekt „Soziale Stadt – Grüne Schiene" mit dem Bahngelände, das aus Sicht der Bahn entbehrlich ist, sowie Teilen des westlich daran angrenzenden Stadtteils Neuhausen und der nördlichen Innenstadt. Die „Grüne Schiene" wird mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ von Bund und Land gefördert. Ziel ist es, die Wohn- und Lebensbedingungen im Programmgebiet zu verbessern. Umfangreiche fachlichen Analysen, aber auch die Beteiligung der Bewohner des Projektgebiets selbst spielen dabei eine große Rolle: Eine „doppelte“ Auftaktveranstaltung, eine Zukunftswerkstatt, eine umfassende Bürgerbefragung und schließlich die „Perspektiven für die Grüne Schiene" hatten wertvolle Erkenntnisse darüber geliefert, wo der Schuh drückt. Nach dieser bisher letzten Veranstaltung am 9. Mai 2015, bei der die Bürgerschaft ihre eigenen Schwerpunkte benennen konnte, wurden die möglichen Maßnahmen daraufhin überprüft, ob sie im Rahmen des Programms realisiert werden können, und mit dem Fördermittelgeber abgestimmt. Danach flossen sie in ein umfassendes Konzept ein, das der Stadtverwaltung nun als Leitlinie dient.

    Erste Maßnahme aus „Integrierten Entwicklungskonzept” umgesetzt

    Eine erste Maßnahme aus diesem sogenannten „Integrierten Entwicklungskonzept” wurde bereits umgesetzt: Dunkel, schmutzig und angsteinflößend war die Unterführung bisher, die im „Nordend" das Bahngelände mit dem Holzhof verbindet. Inzwischen sind die Flächen befestigt, die Entwässerung erneuert und die neue Beleuchtungsanlage macht den Tunnel heller und damit sicherer. Weitere Maßnahmen werden bald hinzukommen, sobald der Stadtrat im Dezember seine Zustimmung erteilt hat. Das Bahngelände, die eigentliche „Grüne Schiene", wird dabei jedoch eine geringere Rolle spielen als bisher vorgesehen. Dafür werden die Quartiere im Nordend und in Neuhausen größere Beachtung finden: In der nördlichen Innenstadt etwa wird ein Quartiersmanagement als Anlaufstelle eingerichtet, das dafür sorgt, dass die Maßnahmen gemeinsam mit den Bewohnern des Gebiets verwirklicht werden.

    Bei der kommenden Informationsveranstaltung werden auch Projekte für junge Menschen im Alter von zwölf bis 26 Jahren vorgestellt, die im Rahmen des Programms „Jugend stärken im Quartier“ bei der Integration in Schule, Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft unterstützt werden. Schließlich soll eine Sanierungszeitung, die Anfang kommenden Jahres kostenlos in alle Haushalte des Programmgebietes geliefert wird, über all diese Maßnahmen berichten. Die Informationsveranstaltung spricht alle Bürger an, die neugierig darauf sind, wie es mit der „Sozialen Stadt – Grüne Schiene" weitergeht, aber auch all jene, die sich aktiv an der Entwicklung ihres Wohnquartiers beteiligen möchten. Die Stadtverwaltung bittet Interessierte um Anmeldung bei Martina Kochner (Stadtverwaltung Worms), Telefon (06241) 853-6001 oder E-Mail: martina.kochner@worms.de.

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