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  • Di., 11. März 2014, 16:49 Uhr
    Geflügelzuchtverein mit Projekt vom Ei zum Huhn in Gimbsheimer Grundschule

    Die Küken sind los

    Nach dem großen Erfolg des Projektes vom Ei zum Huhn mit dem der Geflügelzuchtverein 1905 Alsheim im vergangenen Jahr in den Grundschulen Gimbsheim und Alsheim gastierte, gibt es in diesem Jahr eine Wiederholung.

    „Hinter diesem Projekt steckt der Gedanke den Kindern zu zeigen, was in einem befruchteten Ei bis zum Schlüpfen der Küken passiert. Und das geht mit lebendigen Hühnern viel besser als auf dem Papier“, erklärt Züchter Winfried Kump die Rückkehr in die Gimbsheimer Grundschule.

    Aus Klassenraum wurde Hühnerstall
    Erneut hat sich daher ein Klassenraum im ersten Stock der Professor-Jakob-Muth-Grundschule in einen Hühnerstall verwandelt. Im Unterrichtsraum an den Fenstern stehen Käfige mit ausgewachsenen Strupphühnern, Rheinländern und Haubenhühnern. Das Besondere an diesen Exemplaren ist, all diese Hühner wurden im vergangenen Jahr in der Grundschule ausgebrütet.

    In einer ruhigen und geschützten Ecke, weit weg von Zugluft und der Tür stehen die beiden Brutapparate und die Aufzuchtstationen für die bereits geschlüpften Küken. In den Aufzuchtstationen ist schon einiges los. Die geschlüpften Küken sind schon flink unterwegs und machen lautstark auf sich aufmerksam.

    Hühnerkunde auf dem Lehrplan
    Daher ist es nicht verwunderlich, dass es einigen Kindern der Klassen 3a und 4a schwerfällt, sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Allerdings gibt es auch heute zuerst einmal noch Hühnerkunde. Die Kinder werden über die Besonderheiten und Unterschiede der Hühnerrassen aufgeklärt und dürfen Fragen stellen, die von den beiden Züchtern Lothar Kruse und Winfried Kump geduldig beantwortet werden. Etwa 30 Minuten dauern die Unterrichtseinheiten, die der Geflügelzuchtverein vorbereitet hat. Fragen und Vortrag wechseln sich dabei ab, Zwischenfragen seitens der Kinder sind erlaubt, ja sogar erwünscht.

    So wird dann auch geklärt, warum der Hahn kräht – nämlich unter anderem um sein Revier zu markieren -, wie viele Eier ein Huhn im Jahr legt – etwa 150 - und wie die Bewertung der Hühner bei Ausstellungen erfolgt.

    Zeit verging zu schnell
    Dann ist es auch endlich soweit und die Kinder dürfen die Küken streicheln und halten. Auf den zu Gruppen zusammengestellten Tischen wuseln die kleinen Knäulchen herum, viel zu schnell vergeht die Zeit und nach einer ausgiebigen Verabschiedung müssen Goldie und Co wieder zurück in die Aufzuchtstation.

     

     

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