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  • Fr., 17. August 2018, 15:06 Uhr
    Vorletzter Bauabschnitt an IGS Nelly-Sachs abgeschlossen / Gesamtkosten belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro

    Die letzte Etappe ist eingeläutet

    Oberbürgermeister Michael Kissel (2.von links) übergab gemeinsam mit Baudezernent Uwe Franz (links) und Thomas Linnertz (rechts) den symbolischen Schlüssel für drei weitere Bauteile an Schulleiterin Ulrike Mertins. Foto: Selina Keller Martinez

    Von Vera Beiersdörfer Die Sanierung des Bildungsstandortes Horchheim gehört zu den umfangreichsten und aufwändigsten Maßnahmen in der Wormser Schullandschaft. Rund 30 Millionen Euro wird die Stadt nach Abschluss des Projektes in die Kindertagesstätte, die Kerschensteiner-Grundschule sowie die IGS Nelly-Sachs investiert haben.


    "Zahlreiche städtische Gebäude, darunter 27 Schulen, müssen instand gehalten werden, wobei die Investitionen in eine zukunftsorientierte Bildungsinfrastruktur seit Jahren den größten Ausgabenposten des Haushaltes darstellen", erläuterte Oberbürgermeister Michael Kissel am heutigen Freitag im neuen Mehrzwecksaal der IGS, wo, gemeinsam mit Baudezernent Uwe Franz und dem Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Thomas Linnertz, drei weitere vollendete Bauteile an die IGS-Schulleiterin Ulrike Mertins übergeben wurden.


    "OP am offenen Herzen"
    Die Umbauarbeiten, die seit zehn Jahren während des laufenden Schulbetriebes vorgenommen werden, verglich der Stadtchef mit einer "OP am offenen Herzen". "Die Rückführung bis auf das Skelett des Gebäudes und die bautechnische sowie funktionale Neugestaltung wäre ohne die maßgebliche finanzielle Unterstützung des Landes nicht möglich", bedankte sich Kissel. Sein Respekt gelte vor allem dem Kollegium der Integrierten Gesamtschule, das den schulischen Betrieb, trotz der fortwährenden Baumaßnahmen, seit Jahren am Laufen hält.

    Neue Fachräume
    Die vorletzte Etappe der Renovierungsmaßnahme umfasste die Fachräume für die Fächer Musik und Darstellende Künste, zwei Computerräume sowie weitere Klassensäle und belief sich inklusive der Sanierung der Kindertagesstätte nebst benötigter mobilen Lehreinheiten (Container) auf insgesamt 8,5 Millionen Euro. Für die letzte Wegstrecke, die noch ausstehende Neugestaltung der sanitären Anlagen, der Lehrküche und der Außensportanlage, hofft OB Kissel weiterhin auf einen reibungslosen und unfallfreien Ablauf.


    Ulrike Mertins  verglich die IGS Nelly-Sachs mit dem im Logo dargestellten Puzzleteilen: "Lehrkräfte, Schüler und auch das Gebäude – alles zusammen ergibt ein stimmiges Bild. Mit Vollendung der aktuellen Bauabschnitte ist ein weiteres Teil hinzugekommen und das beeindruckende Gesamtbild ist beinahe deutlich zu erkennen".


    Mammutprojekt steht noch aus
    Thomas Linnertz (ADD) zeigte sich beeindruckt davon, was die Stadt Worms bisher geleistet hat, aber auch davon, was im Hinblick auf das Mammutprojekt BIZ, noch zu leisten sei.


    „Von Seiten der Schulaufsicht begrüße ich das und kann bestätigen, dass dem nichts im Wege steht und die vom Land zugesagten sieben Millionen Euro fließen“.


    Er beglückwünschte die  Schulleiterinnen Ursula Karlin (Kerschensteiner-Grundschule) und Ulrike Mertins zu ihren „quasi“ neuen Schulen.


    „Sobald der letzte Abschnitt baulich ertüchtigt ist, ist der Bildungsstandort Horchheim ein Vorzeigeobjekt”, resümierte Baudezernent Uwe Franz, der ebenfalls den Schulleiterinnen, den Kollegien und auch den Schülern, die unter der enormen Belastung die Herausforderungen des Schulalltages stemmen müssen, seinen Dank aussprach.

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