Auch in diesem Jahr sorgte die Abenheimer Kerwe für viel Spaß und Geselligkeit. Foto: Rudolf Uhrig
Von Rudolf Uhrig › „Die Owerumer Kerb is do“! Der Slogan zum Kirchweihfest in Worms-Abenheim war allerorten zu hören. Lautstark verkündeten es die alten wie die neuen Kerweburschen solo und im Verbund immer und immer wieder. Natürlich mit vollem Weinglas in der Hand. Und sie hatten es eilig, sehr eilig, denn ab 18 Uhr war zum traditionellen Kerweausgraben am östlichen Rand von Abenheim am Beginn des Skulpturenweges, den der singende Hase markiert, geladen. Kaum war der letzte Ton, um 18 Uhr, des Intros der Kirchenmusik verklungen, war alles schon passiert. Die Kerweborsche, eingerahmt von „altem“ und neuem Kerwemädchen und ihren Begleitdamen und vielen weiteren Majestäten und Weinrepräsentanten, hielten die Schatztruhe mit Abenheimer Weinen bereits in den Händen.
Munter und singend wanderte der Tross zum alten Kerweplatz, wo dann, laut Programm, um 19.30 Uhr die Aufstellung des Kerwebaumes erfolgen sollte. Aber auch hier hatten es die Kerweburschen ungemein eilig; um 18.40 Uhr stand der Baum. Und dann wurde in der gesperrten Rathausstraße kräftig gefeiert. Ortsvorsteher Marco Fruci begrüßte die vielen Gäste, darunter auch die Amtsvorgängerin Stephanie Lohr, auch deren Amtsvorgänger Hans-Peter Weiler war mit Enkelkind im Publikum auszumachen. Er bedankte sich für die rege Unterstützung und freute sich auf die kommenden Stunden mit einem proppenvollen Programm.