WORMS-HORCHHEIM: Fußgänger befürchteten keine sichere Querung über die Höhlchenstraße / Stadt reagiert auf NK Anfrage
Die provisorische Ampel bleibt zunächst
Die derzeit an der Hölchenstraße aufgestellte provisorische Fußgängerampel funktioniert genauso wie ein fest installiertes Lichtsignal. Foto: pixabay_Ajel
Von Vera Beiersdörfer | Im Wormser Stadtteil Horchheim war die Aufregung dieser Tage groß – so wurde gemunkelt, dass die fest installierte Ampel in der Höhlchenstraße von der Stadt abmontiert wurde, um nach Abbau der nun aufgestellten provisorischen Baustellenampel keine neue Signalanlage mehr zu errichten.
Da diese Ampel morgens und nachmittags insbesondere von Kindern und Eltern auf dem Weg zur Kita Regenbogen zur Querung genutzt wird, kursierte die Sorge, dass künftig nicht mehr ausreichend Sicherheit für Fußgänger, um über die viel befahrene Straße zu gelangen, bestehe.
Auf Nachfrage des Nibelungen Kuriers am heutigen Dienstag wurde seitens der Stadt verlautbart, dass die Fußgängerampel seit gut einer Woche defekt und aufgrund des hohes Alters der Anlage nicht mehr zu reparieren sei, da keine passende Ersatzteile aufzutreiben sind.
„Daher haben wir uns entschlossen, eine provisorische Fußgängerampel hinzustellen, um den Fußgängern eine sichere Querung anzubieten“, so die Stellungnahme der Stadt Worms. Im vergangenen Monat wurde durch die Verwaltung an dieser Stelle eine Verkehrszählung durchgeführt, um festzustellen, wie viele Fußgänger die Fahrbahn der Höhlchenstraße queren und wie hoch dort die Verkehrsbelastung ist.
Die Auswertung dazu liegt allerdings erst in den nächsten Wochen vor. Das Ergebnis der Verkehrszählung wird aufzeigen, ob weiterhin eine Fußgängerampel dort stehen muss oder ob ein Zebrastreifen ausreicht, erläutert der Wormser Pressesprecher Jonas Diebold in dem Schreiben.
Aufgrund der zu erwartenden Verkehrsstärke gehen die Verantwortlichen aber davon aus, dass eine Fußgängerampel benötigt wird. „Daher wird jetzt erstmal die provisorische Fußgängerampel, die genauso funktioniert wie eine fest installierte, solange stehen bleiben, bis eine neue Anlage im nächsten Jahr ausgeschrieben und gebaut werden kann, da für eine Neuanlage die entsprechenden Haushaltsmittel eingestellt werden müssen“, heißt es abschließend in der Erklärung der Stadt.