Mo., 24. Februar 2020, 11:03 Uhr
Witterung ließ Führung auf den Goldberg nicht zu / Was macht Beteigeuze?
Die Sterne über Horchheim auf der Leinwand
Der Horchheimer Nachtwächter Günter Hammerle überbrachte zu Beginn des Abends die Neujahrsgrüße der Heimatfreunde. Er bedachte dabei auch die weitere Orte in Deutschland,die diesen schönen Namen führen sowie auch alle vorhandenen Eisachtäler in unserem Land.
Anschließend referierte
Erika Schubert über den Sternenhimmel von Horchheim. Die anwesenden Besucher erfuhren etwas über den sogenannten „Big Bäng“ vor 13,8, Milliarden Jahren.über das aus dem Nichts entstehende Weltall, was insgesamt
123 Sextillionen km weit ist, bis hin zu der Milchstrasse, welche einen Umfang von 100.000 Lichtjahren und mit 100-280 Millionen Sterne unsere Galaxie darstellt. Aus den Staubteilchen entstehen im Laufe der Lichtjahre Planeten.
Diese namentlich zu behalten, half in früheren Jahren die Eselsbrücke „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neuen Planeten.“
Erika Schubert ging auf die einzelnen Planeten ein. Die Erde als bekannte Größe wurde übersprungen.
Es folgten die äußeren Planeten, wie Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, welcher in den letzten Jahren von den Forschern als Kleinplanet herabgestuft wurde. Kometen und Asteroiden schlossen sich an.
Der Vortrag der Referntin wurde mit Bildern aus dem Hubble-Teleskop und aus Sateliten, die von der Erde zur Weltraumerforschung eingesetzt werden, untermalt. Leider war zu Anfang die geplante Führung auf den Goldberg
nicht möglich. Obwohl man mit der genauen Berechnung den besten Tag des Jahres mit dem hellsten Sternenbild auch mit der genauen Uhrzeit ausgewählt hatte, machte die Witterung nicht mit. Dank der modernen Technik standen die Sterne jedoch dem Publikum stets gut sichtbar vor Augen.
Auf dem Heimweg jedoch bot sich den Teilnehmern dann ein grandioser Nachthimmel.
Hochinteressant, der im Orion rchts obenstehende Stern Beteigeuze. Ein rötlich schimmernder Punkt, 640 Mill.Lichtjahre entfernt wird nach den Berechnungen der Astrowissenschaft in der nächsten Zeit explodieren.
Als Supernova endend wird dies in den nächsten 100 Jahren oder in 100.000 Jahren tatsächlich passieren, oder ist schon passiert, denn das Licht ist von dort 60 Mill Lichtjahre zu uns unterwegs. Was die für die Erde bedeutet, sei unklar, so Erika Schubert.
Uschi Freese bildete den Abschluß mit ihrer rührenden Geschichte vom Sternenkind, dem Uhu Karolus und dem Troll,der mit seinesgleichen unter der Erde Horchheims, nahe der Heilig-Kreuz-Kirche lebt. Ein besonderer Dank galt auch wieder dem „Hofbäcker“ Karl-Heinz Koob für die Kreation eines leckeren „Mondkuchens.“