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  • Mo., 09. Mai 2016, 17:13 Uhr
    Spendersuche für Jamie ist abgeschlossen / Peggy Neiss kann Stammzellen spenden

    Die Suche hat ein Ende

    Erleichterung und neue Hoffnung. Peggy Neiss kann für ihren Sohn Jamie Stammzellen spenden.


    „Wir haben heute die wundervolle Nachricht aus Heidelberg bekommen, dass unsere Daten der genetischen Auswertung vorliegen. Meine Frau kann als Stammzellenspender für Jamie eintreten”, erklärt Klaus Neiss am Montagmittag, sichtlich erleichtert über die veränderte Situation, dass eine Familienspende möglich ist. „Wir haben bis zum letzten Tag auf einen 100-igen Fremdspender gehofft, der aber aufgrund der seltenen HLA-Merkmalen von Jamie sehr sehr schwer zu finden ist.” „Unser Dank gilt allen Menschen, die uns so tatkräftig unterstützt haben bedanken”, betont Klaus Neiss. „Ihr habt uns immer so viel Kraft gegeben. Bitte hört nicht auf damit, wir würden uns wünschen, dass sich auch weiterhin viele, viele Menschen als Stammzellenspender registrieren lassen. Da draußen warten so viele kleine Kämpfer auf einen Retter!”, appelliert Klaus Neiss an die Allgemeinheit.

    Zuvor hatte Klaus Neiss mitgeteilt, dass es bei der DKMS viele Anrufe gegeben habe, die sich mit der Frage beschäftigten, warum die bisherigen potenziellen Spender nicht ausfindig gemacht werden konnten. Die DKMS habe nichts mit der Spendersuche zu tun, erläutert der Familienvater, da dies ausschließlich über eine zentrale Datenbank erfolge. Es habe 10 solcher Treffer gegeben, von denen sieben Personen nach einer Untersuchung nicht als Spender für Jamie in Frage kamen. „Natürlich haben wir die Hoffnung auf die restlichen 3 gesetzt und deshalb um Überprüfung der Kontaktdaten bzw. der Post gebeten”, so Klaus Neiss. „Damit haben wir unzählige Menschen erreicht und viele Lücken geschlossen”, hofft Klaus Neiss, dass davon ein anderer Betroffener profitieren. Die DKMS stehe außerhalb jeder Kritik. Das Team habe Unglaubliches geleistet, bittet Klaus Neiss von Anrufen bei der DKMS Abstand zu nehmen.

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