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  • So., 26. Mai 2013, 16:56 Uhr
    Freunde der Arbeiterwohlfahrt Worms-Mitte untenehmen Tagesausflug

    Die Vulkaneifel ist eine Reise wert

    Die Vulkaneifel ist eine Reise wert – Diese Erfahrung durften Mitglieder und Freunde der Arbeiterwohlfahrt Worms-Mitte machen, die ihren ersten Tagesausflung dieses Jahres per Bus in diese sehenswerte und interessante Landschaft machten. Die Reise führte zunächst in das romantische Mittelrheintal mit einer kurzen Rast bei Bacharach und dann weiter zum Ziel der Tagestour.

    Erste Station dort war das kleine Dorf Strohn, achtzehn Kilometer südlich von Daun gelegen. An der dortigen Lavabombe, am Ostrand der Gemeinde gelegen und einhundertzwanzig Tonnen schwer und einst in zähflüssigem Zusatnd aus dem Vulkan geschleudert, wurde das traditionelle Picknick eingenommen. Der Himmel hatte es an diesem Tag gut mit den Wormsern gemeint. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmer Temperarur ließ es sich gut im Freien sitzen, bevor es mit Frau Willems, der nachmittäglichen Reisebegleiterin zunächst in das Vulkanhaus in Strohn ging. In diesem, aus einem früheren Bauernhaus entstandenen interessanten Museum kann man anhand kleiner Experimente nachvollziehen, wie die Vulkane funktionieren. Im Museum befindet sich auch eine sechs Meter lange Lavenspaltenwand, die aus einem in der Nähe von Strohn gelegenen Steinbruch geborgen wurde. Eine Menge wusste Reisebegleiterin Brigitte Willems im Vulkanhaus zu erzählen. In der anschließenden Rundreise durch die wunderschöne Landschft mit ihren kegelförmigen Bergkuppen zwischen Ulmen und Manderscheid, die vor Jahrzehntausenden aktive Vulkane waren, ging es vorbei an den schön gelegenen Maaren, dem Gemündener Maar, dem Schalkenmehrener Maar und dem Weidenfelder Maar, auch Totenmaar genannt. Dort gab es Gelegenheit zu einem kleinen Spazirgang zu einer über dem Totenmaar gelegenen Friedhofskapelle. Auf dem Weg dorthin hat man einen wunderbaren Blick auf das Maar.

    Das letzte Ziel der Tagesreise führte die Gruppe zum vierzehn Kilometer westlixch von Daun gelegenen kleinen Dorf Wallenborn. Der dortige Wallende Born, die Eifeler nennen ihn Brubbel, ist eine besondere Sehenswürdigkeit, die es selbst in Island nicht gibt. Dort wallt die Quelle alle rund dreißig Minuten mit einer vier Meter hohen Fontäne auf. Die Quelle ist naturbelassen und ihre Umgebung entsprechend für Besucher gestaltet.Nach dem Besuch des Wallenden Bornb ging eine informative und interessante Reise zurück in heimatliche Gefilde zum Abschluss im Landgasthor Wonnegau in Mörstadt.
    Vulkaneifel.

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