Das sechste Wormser Jugendparlament ist gewählt / OB Kissel gab im Ratssaal nun die Wahlergebnisse bekannt / Deutliche Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren
Die Wormser Jugend hat gewählt
Das sechste Wormser Jugendparlament mit OB Michael Kissel (Mitte), Sozial- und Bildungsdezernent Waldemar Herder, JuPa-Chef Ulrich Mielke und den betreuenden Stadtratsmitgliedern.
Kevin Luvualu hat es wieder einmal geschafft: Wie auch bei der vergangenen Wahl im Jahre 2014 erreichte der 18-Jährige bei der Wahl zum Jugendparlament die meisten Stimmen. Insgesamt 35 Kandidaten standen zur Wahl, 15 von ihnen bilden das neue Jugendparlament.
Oberbürgermeister Michael Kissel gab nun nach insgesamt sechs Wahltagen im Rathaus das Ergebnis bekannt. Das Jugendparlament habe sich seit der ersten Wahl im Jahre 2006 deutlich weiterentwickelt und professionalisiert, lobte der Stadtchef die gute Arbeit aller bisherigen Mitglieder. Aufgabe des Gremiums sei es, die Interessen junger Menschen in die Stadtpolitik und in die Verwaltung einzubringen, erläuterte der Stadtchef und nannte als signifikante Beispiele die Bemühungen um den Basketballplatz im Liebenauer Feld und den „Green Room” auf dem Backfischfest, in dem Jugendliche über das Thema „Koma-Saufen” aufgeklärt werden.
Es gibt keine Verlierer
„Was jedoch mindestens genau so wichtig ist, ist die Tatsache, dass sich im Jugendparlament junge Leute verschiedenster Kulturkreise zusammenfinden und mit Teamgeist zusammenarbeiten”, betonte der Oberbürgermeister. Jeder der insgesamt 35 Kandidaten und auch jeder Wähler sei ein Sieger. „Wer sich einer demokratischen Wahl stellt, leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratie”, unterstrich OB Kissel. Besonders erfreulich: Im Vergleich zum Jahre 2014 ist die Wahlbeteiligung um nochmals zwei Prozent auf 22,56 Prozent gestiegen. Weitere Infos unter www.worms.de