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  • Fr., 18. Juli 2014, 10:16 Uhr
    MdB Marcus Held zu Gast bei EWR

    „Diese Gespräche sind wichtiger Teil meiner Arbeit“



    Marcus Held (Mitte) informierte sich in der EWR-Ausbildungswerkstatt bei YuXin Wei und Alexandros Stefikos. Mit dem Vorstand des Energiedienstleisters, Günter Reichart (links) und Helmut Antz, diskutierte er über den Ausbau der Netze.


    Am Montag stattete MdB Marcus Held dem Wormser Energiedienstleister EWR einen Besuch ab. Gemeinsam mit den Vorständen Helmut Antz und Günter Reichart sowie den EWR Netz-Geschäftsführern Johannes Krämer und Jens Mierendorff diskutierte er über die Ausbildungssituation und den Ausbau der regionalen Energienetze. Für Held sind Besuche bei regionalen Unternehmen selbstverständlich und ein wichtiger Teil seiner Arbeit: „In diesen Gesprächen hole ich mir Anregungen und höre von Problemen, die ich in den Ausschuss für Wirtschaft und Energie mit einbringen kann“, erklärte er. Im Mai hatte der Abgeordnete daher auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit zu EWR und den Mitglieder des Energie-Effizienz-Tisches Worms gebracht.

    Ein wichtiges Thema für Marcus Held ist die Ausbildungssituation in der Region. Und dazu kann EWR einen großen Beitrag leisten: Denn mit zehn Prozent Azubi-Anteil ist das Unternehmen einer der größten Ausbilder der Region. Deshalb machte der Politiker bei seiner Stippvisite zunächst Halt in der Ausbildungswerkstatt von EWR. Dort zeigte Azubi YuXin Wei, an einem Spleißgerät, wie die Glasfaserleitungen  miteinander verbunden werden.

    Diese Arbeiten sind bei EWR derzeit besonders wichtig und gefragt bei den Kommunen der Region. Denn aktuell baut EWR das Breitbandnetz in großen Teilen Rheinhessens und dem Ried aus. Dabei investiert das Unternehmen rund 20 Millionen Euro, um die mit DSL unterversorgten Gemeinden an das schnelle Internet anzuschließen. „Bereits 38 Gemeinden können schon jetzt mit Hochgeschwindigkeit im Internet surfen“, erklärte Johannes Krämer. Dabei stellt EWR nicht nur die notwendige Infrastruktur bereit: Mit den passenden Produkten und der Beratung direkt vor Ort in den Gemeinden ist das Unternehmen ein kompletter Ansprechpartner für dieses Thema.

    Auch die Rolle der Energienetze diskutierte Held mit den EWR-Vorständen Helmut Antz und Günter Reichart. Denn gerade die Verteilung von regenerativ erzeugter Energie stellt die Netzbetreiber vor eine große Herausforderung. „Als Mitglied im Kompetenznetzwerk der Zukunftsinitiative Smart Grids RLP wollen wir eine intelligente Energieverteilung vorantreiben“, erklärte Reichart. Dabei ist es für den EWR-Vorstand klar, dass die Unternehmen den Weg der Energiewende nicht allein gehen können. „In den Kommunen vor Ort haben wir bereits zuverlässige Kooperationspartner gefunden“, betonte Reichart zuversichtlich.

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