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  • Do., 30. Juli 2026, 16:40 Uhr
    BITBURGER VERBANDSPOKAL: TuS Neuhausen gewinnt gegen SV Horchheim mit 5:4 / Einzug in Runde drei / Pfeddersheim erlebt Debakel

    Diesmal war der TuS der Glückliche

    Im letzten Jahr standen Domenico Gagliardi (links) und Kevin Lenhard (rechts) noch beim SVH in einer Mannschaft. Jetzt gewann Kevin mit seinem neuen Team Neuhausen das erste direkte Duell im Verbandspokal.
    Foto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Die zweite Runde im Bitburger Verbandspokal ist gespielt. Im Klassiker zwischen dem SV Horchheim und dem TuS Neuhausen war diesmal der TuS der glückliche Sieger. Analog zum Finale der Stadtmeisterschaft musste ein Elfmeterschießen über den Einzug in die nächste Runde entscheiden. Zum Pokalhelden erhob sich Torhüter Sven Junkert, der zweimal einen Horchheimer Elfmeter entschärfen konnte und dadurch die Revanche für den TuS perfekt machte. Am Ende stand es 5:4 (1:1, 1:0) für Neuhausen.

    Zu pomadig und ohne Pep

    In der ersten Hälfte waren die Gäste die bessere Mannschaft. Sie suchten ständig den Weg in Richtung Tor und standen in der Defensive sehr sattelfest. Anders die Gastgeber. Sie agierten viel zu pomadig und ohne Pep und kamen nicht in die Partie hinein. Ein Abschluss im Strafraum war zu notieren, der noch am Gehäuse vorbeiging. 
    Die zweite Szene war schon gefährlicher, als ein Kopfball von Marvin Mirschberger kurz vor der Torlinie noch geklärt wurde. Sekunden vor dem Pausenpfiff ging der TuS verdient in Führung. Am langen Pfosten wurde Noel Rausch von der SVH-Defensive aus den Augen verloren und setzte die gute Vorarbeit von Philip Bach ins Tornetz zum 0:1. Eine erste Hälfte, in der das Derby-Feeling teilweise fehlte. 

    Verdienter Ausgleich

    Die Pause wurde sicherlich beim SVH benutzt, um das Team aufzuwecken – mit Erfolg. Es war jetzt mehr los auf dem Platz. Gleich mit dem ersten Angriff hätte Christian Seibert treffen können. In der Folge traf der SVH mit Niklas Voll und Malte Rheinheimer den Pfosten und die Latte. Beim TuS trafen Daniel Leonhardt und Mikheili Kopalliani ebenfalls nur den Pfosten. Beide Teams verschenkten weitere Torgelegenheiten. In der letzten Spielsekunde dann doch noch der verdiente Ausgleich. Bei einer Ecke wurde Malte Rheinheimer übersehen und konnte locker den Ball am langen Pfosten einschieben. 
    In der ersten Verlängerung war es ein unverändertes Bild, beide Teams vergaben ihre Gelegenheiten. Die zweite Hälfte war dann ereignisarm und die Hitze zeigte ihre Wirkung.

    Drei Aufreger

    Der gut leitende Schiri hatte in den 120 Spielminuten drei Aufreger zu bewältigen. Der SVH monierte ein nicht gegebenes Tor wegen angeblichen Abseits und einen nicht gegebenen Foulelfmeter für sich. Der TuS traf umsonst ins Tor – der Schiedsrichter monierte ein Torwartfoul. Alles Entscheidungen, die vertretbar waren. Im Elfmeterschießen hatte der TuS seine Nerven besser im Griff und verwandelte vier Mal, dabei einmal mit Glück. In der Meisterschaft wäre das 1:1 leistungsgerecht gewesen, im Pokal musste es nun mal einen Sieger geben.

    Der SV Gimbsheim erledigte seine Partie beim TuS Wörrstadt recht souverän mit einem 4:0-Erfolg. Die TSG Pfeddersheim kam beim klassentieferen SV Guntersblum mit 0:5 unter die Räder. Das hätte so nicht passieren dürfen und darf sich in der Meisterschaft nicht wiederholen. 

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