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  • Fr., 03. November 2017, 12:00 Uhr
    Studien- und Pilgerreise der Kolpingfamilie Worms nach Israel und Jordanien

    „Diesseits und jenseits des Jordans“

    Gruppe auf der Treppe vor dem Hotel in der Altstadt von Jerusalem mit der örtlichen Reiseleiterin Naomi Ehrlich.

    Es war bereits die fünfte Studien-und Pilgerreise der Kolpingfamilie Worms, organisiert von Rosel und Karlheinz Springborn. Mit dem Thema „Diesseits und jenseits des Jordans“ führte die Reise nach Israel und Jordanien. Die Geistliche Begleitung hatte der Präses der Kolpingfamilie Pater Ralf Sagner OP übernommen.


    Nach der Ankunft in Tel Aviv wurde die 26 Personengruppe von der örtlichen Reiseleiterin Naomi Ehrlich empfangen. Sie begleitete die Gruppe durch den ersten Teil der Reise zum Berg Karmel, nach Akko, der unterirdischen Kreuzfahrerstadt, weiter auf den Spuren Jesu nach Kana und Nazaret. In den nächsten Tagen reiste die Gruppe weiter zunächst mit einem Boot über den See Gennesaret nach Kafarnaum und Tabgha. Auf dem Berg der Seligpreisungen feierte Pater Ralf Sagner mit der Gruppe einen Gottesdienst und erinnerte an diesem Ort an die Bergpredigt Jesu. Nach der weiteren Reise zu den Jordanquellen Banjas,dem biblischen Caesarea und dem Berg Tabor ging die Fahrt über die jordanische Grenze nach Amman. Der örtliche Reiseleiter Mohammad Faraneh begleitet die Gruppe nach Amman. Dort folgte eine Stadtrundfahrt und der Besuch der Sehenswürdigkeiten: das römische Theater, den Zitadellenhügel, das Archäologisches Museum und die König-Abdullah-Moschee. Bei der weiteren Reise durch Jordanien reiste die Gruppe nach Jerash, dem biblischen Gerasa, einer imposanten Stadtanlage aus römischer Zeit und Ajlun zur Besichtigung der Sarazenenfestung Qalaat er-Rabad. In Betanien wurde die Taufstelle Jesu am Jordan besucht. Die Reise ging dann über Madaba wo eine außergewöhnlich Mosaikpilgerkarte besichtigt wurde zum Berg Nebo, wo Mose starb.


    Danach reiste die Gruppe durch das Wadi Mujib, dem jordanischen „ Grand Canyon“ zu dem Weltkulturerbe Wadi Rum. Nach einem Begrüßungstee im Zelt bei den Beduinen folgte eine Fahrt mit Jeeps durch die beeindruckende Fels- und Sandwüste. Ein weiterer Tag war für den Besuch der ehemaligen Hauptstadt des Nabatäerreiches Petra geplant. Dies war auch notwendig, um den Fußweg (einfach ca. 5 km) zu bewältigen um die Eindrücke wahrzunehmen.


    Vor der Ausreise nach Israel bedankte sich Pater Ralf bei dem jodanischen Reiseleiter Mohammad für seine sehr guten Führungen und Informationen über Jordanien. Nach dem Grenzübergang erwartete uns wieder Reiseleiterin Naomi Ehrlich zum 2.Teil der Israelreise. Die Fahrt ging zunächst durch die Wüste Negev zum Felsen Masada und zum Toten Meer .Einige Teilnehmer haben darin ein Bad genommen und feststellen können, dass bei einem Salzgehalt des Wassers von mittlerweile 30% ein untergehen nicht möglich ist. Die letzten Reisetage verbrachte die Gruppe in Jerusalem. Der Besuch der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem hat einen prägenden Eindruck hinterlassen. Weiterhin stand das Israel-Museum, der Tempelplatz, die Klagemauer, der Berg Zion, Abendmahlsaal, Ölberg und ein Gang über die Via Dolorosa zur Grabeskirche auf dem Programm. Mit dem Bus ging es auch nach Bethlehem der Geburtsstadt Christi zum Besuch der Geburtsbasilika und der Hirtenfelder.


    Am letzten Tag vor der Rückreise fand eine Abschlussandacht in Abu Gosh (einer der Emmaus-Orte) statt. Pater Ralf bedankte sich bei der Reiseleiterin Naomi für ihre guten geschichtlichen und archäologischen Ausführungen über das Land Israel. Auf der Fahrt zum Flughafen Tel Aviv folgte noch ein kurzer Abstecher in die Altstadt von Jaffa. Zum Schluss der sehr eindrucksvollen Reise bedankte sich Karlheinz Springborn im Namen der Gruppe bei dem geistlichen Begleiter Pater Ralf Sagner für die Bibeltexte und Erläuterungen an den jeweiligen Orten des alten bzw. neuen Testamentes, aber auch über die weiteren Informationen über das Land Israel.

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