Diesterweg Grundschule: SPD Abgeordneter Jens Guth zu Besuch / Medienkompetenz-Schule mit Ausbaupotential
Digitale Kompetenzen fördern
Jens Guth (links) mit dem Schulleiter Uli Bottelberger und der Schulrätin Stephanie Hackmann am „Active Panel“.
Die Diesterweg Grundschule in Hochheim wurde zum Schuljahr 2019/2020 neue Projektschule im Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“. Dies sowie die aktuelle Situation vor Ort veranlassten den Landtagsabgeordnete Jens Guth (SPD) gemeinsam mit der Leiselheimer Stadträtin Patricia Sonek der dreizügigen betreuenden Grundschule einmal wieder einen Besuch abzustatten.
Empfangen wurden die Kommunalpolitiker aber nicht nur von Schulleiter Uli Bottelberger und seiner Stellvertreterin Dr. Simone Waplinger, sondern auch von der neuen Schulrätin Stephanie Hackmann, die ebenfalls eine Stippvisite nach Worms nutzte um der Grundschule einen Besuch abzustatten.
Seit Jahren Raumprobleme Im lockeren Informationsgespräch erfuhren die Besucher, dass die Schule eigentlich zweizügig erbaut wurde, jedoch die aktuelle Drei-Zügigkeit von der ADD festgestellt worden sei. Dies bringt natürlich Raumprobleme mit sich, erläuterten Bottelberger und seine Kollegin einige Klassen seien schon seit 8 Jahren in Containern ausgelagert, jedoch ohne fließendes Wasser.
Im Hinblick auf die Baumaßnahmen, die in der Realschule plus anstehen, baten die Kommunalpolitiker noch um etwas Geduld, jedoch wolle man prüfen lassen, ob nicht neuere Container eingesetzt werden könnten, bis die Grundschule räumlich erweitert wird.
Visualisierung von Unterrichtsinhalten Trotz der angespannten Raumsituation setzt die Schule auf Medienkompetenz. So ist ein großer „Active Panel“ aus Teilen der Mittel des Landesprogramms gemeinsam mit Mitteln des Fördervereins angeschafft worden, der zur Visualisierung von Unterrichtsinhalten eingesetzt wird. Die Arbeit als Medienkompetenzschule läuft gut an, so Bottelberger. Mit den Landesmitteln, insgesamt 7500 Euro, wurden auch 14 iPads angeschafft und nun gelte es ein WLAN-Netz aufzubauen und die Internetgeschwindigkeit zu verbessern.
Sobald im nächsten Jahr die neuen Leitungen verlegt würden, sei aber auch diese Hürde genommen. Der Einsatz ist in allen Klassenstufen geplant und die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, wie zur Differenzierung, Übungssituationen, Erstellung von e-books, Verbesserung der Internetkompetenz der Schülerinnen und Schüler oder für Fotoprojekte, ergänzt der Schulleiter.
„Land und Stadt unterstützen die Schulen bei der Ausstattung. Aber großen Respekt vor den Lehrerinnen und Lehrern die sich dieser Herausforderung annehmen und die Schüler für die digitale Welt vorbereiten.“ so Jens Guth abschließend.