Do., 13. August 2020, 16:40 Uhr
Kreis Alzey-Worms: Förderung im Rahmen des Digitalpaktes beantragt
Digitale Strukturen in Schulgebäuden optimieren
Umfangreiche Anträge hat der Landkreis Alzey-Worms zu Umsetzung von weiteren digitalen Maßnahmen in insgesamt acht Schulgebäuden in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) gestellt. Der erste Antrag für die Georg-Forster-Gesamtschule in Wörrstadt als Pilotschule wurde bereits im Februar 2020 vom Land positiv beschieden. Ziel ist die Verbesserung der digitalen Infrastruktur der kreiseigenen Schulgebäude, die Optimierung der technischen Ausstattung der digitalen Klassenzimmer und der WLAN-Ausbau in den Schulen.
„Wir arbeiten intensiv und mit Hochdruck daran, die Klassenzimmer unserer Schulen allesamt auf einen technisch hohen Standard zu bringen, so dass dort digitales Arbeiten auch mit mehreren Endgeräten und Nutzern nachhaltig und langfristig möglich ist“, berichtet Tanja Hoch, Teamleiterin Schul-IT bei der Kreisverwaltung. Dabei müsse vorrangig in die Verbesserung der Infrastruktur investiert werden. Lediglich drei Prozent der beantragten Gelder werde für den Erwerb digitaler Endgeräte genutzt. Hier sei man in den Schulen schon gut aufgestellt.
Zum Start ins Schuljahr
„Der Landkreis hat bereits in den vergangenen Jahren zahlreiche digitale Endgeräte aus eigenen Mitteln finanziert. Zudem konnten wir mit Hilfe des Sofortausstattungsprogramms des Bundes für Homeschooling kurzfristig weitere 600 Tablets für die Schulen zur Ausleihe an Schülerinnen und Schüler erwerben, die zu Hause auf kein mobiles Endgerät zugreifen können. Diese werden den Schulen zum Start ins neue Schuljahr zur Verfügung gestellt “, so Hoch. Die Digitalisierung an den zwölf Schulen in der Trägerschaft des Kreises werde bereits seit Jahren intensiv vorangetrieben, indem nachhaltige Konzepte und erfolgreiche Pilotprojekte umgesetzt werden. Wie zum Beispiel die Einführung von Tabletklassen an mittlerweile acht Schulen in der Trägerschaft des Kreises. Digitales Lernen sei bereits an allen Schulen möglich.
„Die Corona-Pandemie hat den Bedarf nach leistungsfähigen digitalen Infrastrukturen in den Schulen und nach digitalen Bildungsinhalten deutlich gemacht. Die Mittel aus dem Digitalpakt tragen merklich zur Entlastung des Kreises bei der Schaffung und Optimierung digitaler Strukturen in unseren Schulen bei“, betont Landrat Heiko Sippel.