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  • Fr., 21. August 2020, 15:11 Uhr
    CDU: Schnelle Umsetzung seitens der Landesregierung gefordert / Bund stellt erneut Milliarden bereit für Schul-Moderniesierung

    Digitalisierung in den Schulen schnell ausbauen

    In der letzten Woche haben sich Bund und Länder auf einem Schulgipfel im Kanzleramt verständigt, mit weiteren Maßnahmen das digitale Lernen an den Schulen voranzutreiben.
    Ob Laptops für Lehrerkräfte, Internetanschlüsse an den Schulen oder bei den Schülern zu Hause – bisher ist da immer noch zu häufig Fehlanzeige. Der Bund ist hier in den letzten Jahren und Monaten immer wieder mit viel Geld in Vorleistung gegangen und wird das nach dem gestrigen Treffen wohl wieder tun.

    In der Pflicht
    Dr. Klaus Karlin, Sprecher der CDU Stadtratsfraktion, begrüßt diese Entwicklung, auch weil seine Fraktion bereits im Mai im Stadtrat die Initiative übernahm, um die Digitalisierung an den Schulen voranzubringen.
    „Dass der Bund Milliarden zur Verfügung stellt und damit umfangreiche Impulse für die digitale Schulbildung in Deutschland gibt, ist eine tolle Sache. Doch das Geld muss nun auch zeitnah hier bei uns in Worms ankommen, damit die Modernisierung der Ausrüstung auch in Angriff genommen werden kann. Und hier stehen nun die Landesregierung und die Frau Kultusministerin in der Pflicht, die beschlossenen Hilfen an die Kommunen und damit an die Schulen auch zügig weiterzuleiten.“ fordert Karlin eine schnelle Umsetzung und Realisierung aus Mainz.
    Dienstlaptops für Lehrer, eine Herbstschule, ein landesweites Sanierungsprogramm für Schultoiletten, mehr Schulbusse, verpflichtende Deutschtests in den Kitas, 110-prozentige Unterrichtsversorgung und Starterklassen: Das sind einige der bildungspolitischen Forderungen der CDU Rheinland-Pfalz. Am Montag haben bei einer gemeinsamen Klausurtagung der CDU Rheinland-Pfalz in Mainz ein umfassendes bildungspolitisches Papier („Mainzer Erklärung“) verabschiedet, das diese Punkte aufgreift.

    Schnelles Internet
    „Nun kommt es darauf an, dass die Bildungsministerin zügig Lehrer und Schüler mit Technik ausstattet, aber auch ein pädagogisches Konzept entwickelt, Lehrkräfte entsprechend qualifiziert und Betrieb, Support und Wartung sicherstellt. Außerdem muss die Landesregierung dafür sorgen, dass die Schulen auch tatsächlich an das schnelle Internet angebunden werden. Denn schöne Ausstattung in Klassenzimmern nützt nichts, wenn sie vom Breitband abgehängt sind.“, pflichtet die CDU Landtagsabgeordnete Stephanie Lohr dem Fraktionsvorsitzenden Klaus Karlin bei.

    „Es ist zum Verzweifeln, wenn Schulen, wie zuletzt die Abenheimer Grundschule über Monate vom Internet abgehängt sind und die Lehrer genötigt werden, ihre private Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, um den Kontakt mit den Schülern und Eltern aufrecht erhalten zu können.“, so Lohr weiter.
    Das Kultusministerien müsse endlich weitere digitale Lernmittel zulassen und für die Schulen lizensieren. Auch die modulare Online-Lehrerweiterbildung sollte zum Standard werden. „Auch hier gibt es europäische Vorbilder und umfangreiche Angebote, die es einfach einzusetzen gilt“, so Karlin weiter

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