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  • Fr., 31. August 2018, 11:34 Uhr
    Künftig im Stundentakt ohne umzusteigen von Worms direkt nach Frankfurt

    Direktverbindung in die Mainmetropole?

    Auch Joachim Kölling, Florian Dieckmann und Simone Gnädig (von links) gehörten schon im Mai 2017 aus den verschiedensten Gründen zu den Betroffenen der schlechten Zugverbindung nach Frankfurt. Laut einer Pressemitteilung der Stadt Worms soll sich dies nun ändern. Archivfoto: Robert Lehr

    „Künftig wird es im Stundentakt eine umsteigefreie Direktverbindung von Worms nach Frankfurt geben“, informiert Oberbürgermeister Michael Kissel in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr (ZSPNV). Gemeinsam mit dem hessischen Partner RMV sei es nach längerer Vorarbeit gelungen, die konzeptionellen Grundlagen für eine Verbesserung des Zugangebotes zu legen.


    In Richtung Frankfurt/Main soll es mit 14 Zügen fast durchgängig jede Stunde eine umsteigefreie Verbindung von Worms über Mainz und Frankfurt/Höchst geben.  In der Gegenrichtung, also von Frankfurt nach Worms, könne diese umsteigefreie Verbindung mit acht Zügen alle zwei Stunden realisiert werden, berichtet Kissel. “Diese Direktverbindung erspart den Wormser Frankfurt-Pendlern das manchmal schlecht funktionierende Umsteigen in Biblis“, freut sich Michael Kissel über das seit langem angestrebte Ziel einer besseren Verbindung in die Metropolregion Rhein-Main.


     Die komfortablen Regional-Expresszüge der DB Regio AG benötigten für die Fahrt von Worms nach Frankfurt in der Regel rund eine Stunde und seien damit trotz des Umwegs genauso schnell wie die Umsteigeverbindung auf der direkten Strecke über Biblis. „Die Züge erhalten durch Zuschüsse des ZSPNV Süd Rheinland-Pfalz und des RMV/Hessen  sukzessive ein für die Kunden kostenfreies WLAN und sind somit auch in diesem Punkt dem Main-Neckar-Ried-Zug ebenbürtig“, verdeutlicht Oberbürgermeister Michael Kissel.


    Für alle genannten Angebotsausweitungen fehle derzeit zwar noch die Bestätigung der DB Netz AG als Infrastrukturbetreiber, „doch die endgültige Zusage wird in Kürze erwartet“, sieht der Stadtchef durch die neuen Zugangebote eine wesentlich bessere Verknüpfung für die Pendler mit den Arbeitsplätzen in der Metropolregion Rhein-Main und ein deutliches Plus für die Nutzung und Attraktivität des ÖPNV.


    Mit der neuen Streckenführung über Frankfurt-Höchst und Hochheim werde erstmals planmäßig eine Direktverbindung über die Linie nördlich des Mains geschaffen, „unter anderem die dortigen Chemiewerke und übrigen Unternehmen sind ein wichtiges Ziel für Pendler aus Worms, Mainz und dem gesamten rheinhessischen Raum“, so Kissel.


      


     


     

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