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  • Fr., 15. Juli 2016, 12:43 Uhr
    Bewegungs- und Therapiebad der Geschwister-Scholl-Förderschule eröffnet

    Doppelte Freude am letzten Schultag

    Der Badespaß kann beginnen: Uwe Franz, MdL Adolf Kessel, OB Michael Kissel (hintere Reihe von links), MdL Jens Guth, Architekt Frank Wolf (Architektenbüro P4 in Frankenthal) und Staatssekretär Hans Beckmann weihen das generalsanierte Bad ein.

    Klar, der letzte Schultag vor den Sommerferien ist immer ein besonderer Tag für alle Schüler. An der Geschwister-Scholl-Schule freuten sich die Jugendlichen jedoch nicht nur über den Ferienbeginn.


    Als „unverzichtbar“ hatte Oberbürgermeister Michael Kissel das Bewegungs- und Therapiebad der Geschwister-Scholl-Förderschule mehrfach bezeichnet. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Jens Guth setzte die Verwaltung deshalb alles daran, das marode Bad zu erhalten. Nach einer siebenjährigen Schließung konnte das „neue“ Bad nun am letzten Schultag feierlich eröffnet werden. Von einem „besonderen Ereignis“ sprachen sämtliche Redner bei den Feierlichkeiten – und das nicht ohne Grund. Das Therapiebecken ist nicht nur wieder benutzbar, sondern nun auch ein Aushängeschild für die Wormser Schullandschaft, wie Oberbürgermeister Michael Kissel betonte.


    Stolze 55 Jahre alt sind Schwimm- und Sporthalle des Förderzentrums inzwischen – und natürlich hat das Alter auch hier Spuren hinterlassen. 2009 musste das Bad schließlich geschlossen werden. Der Beckenbereich wies undichte Stellen auf, Schimmel bildete sich. Kleinere bauliche Maßnahmen reichten nicht mehr aus, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. „Das Bad musste einer Generalsanierung unterzogen werden“, schilderte Baudezernent Uwe Franz den Werdegang.


    Ein besonderer Dank gelte dem Land, so OB Kissel, das die Sanierung mit seiner Förderzusage erst ermöglicht habe. 2014 bewilligte das Land Fördermittel in Höhe von 720.000 Euro – die Sanierung konnte somit im Sommer desselben Jahres beginnen.


    Nach zwei Jahren Bauzeit ist der gesamte Gebäudetrakt nicht mehr wiederzuerkennen. Helle, freundliche Farben, moderne Materialien, neue Bodenflächen lassen den Innenbereich wie einen Neubau wirken. Auch der Zuschnitt der Räumlichkeiten und der Eingangsbereich haben sich geändert.


    „Hinter den Kulissen haben wir außerdem die komplette Wassertechnik, die Heizung und die Lüftungsanlagen erneuert“, erläuterte der Baudezernent. Aufgrund der zusammenhängenden Technik von Sport- und Schwimmhalle sei es im Hinblick auf nachhaltige Unterhaltungskosten sinnvoll gewesen, die Sporthalle an die neue Technik anzubinden, so der Baudezernent. Gleichzeitig entschloss sich die Verwaltung zu einer Sanierung der Halle, sodass nun beide Gebäudebereiche auf dem allerneuesten Stand sind.


    Die Gesamtkosten für die Sanierung der Sporthalle und der Einrichtung einer neuen Toilettenanlage für die Grundschüler und die Schüler des Förderzentrums belaufen sich auf 120.000 Euro, für die Sanierung des Schwimmbereichs liegen die Kosten bei 2,7 Millionen Euro.


    Die Entscheidung der Stadt, das Bad zu sanieren, sei vollkommen richtig gewesen, unterstrich Staatssekretär Hans Beckmann. „In Worms wird enorm viel getan für die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen“, attestierte der Staatssekretär.


    Nach den Sommerferien kann das Bad nun mit Leben gefüllt werden. „Wir werden uns bemühen, unseren Lehr- und Förderauftrag zu erfüllen“, versprach Schulleiterin Ursula Happ.


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