Sie sind hier:
Startseite
» Nachrichten » Dreadful Minds und Stereoswitch bei Wormser Rocknacht mit dabei
Mo., 16. Juni 2014, 10:53 Uhr
Auslosung im Rahmen der Kulturnacht
Dreadful Minds und Stereoswitch bei Wormser Rocknacht mit dabei
„Dreadful Minds“ und „Stereoswitch“ heißen die beiden Bands, die neben „The Offbeat-Service“, „Burner Kingz“, „Epic Fate“, „Swedish Surprise Act“, „Iron Keys“, „Klangraum11“ und „Vagabond Kings“ bei der diesjährigen Wormser Rocknacht jetzt mit dabei sind.
Dies ergab eine Auslosung im Rahmen der „Rocknacht meets Kulturnacht“-Veranstaltung am 14. Juni. Damit stehen mittlerweile neun der elf Musikgruppen fest, die am Samstag, dem 6. Dezember im Mozartsaal des Wormser Kulturzentrums auftreten werden. Für die beiden noch offenen Startplätze konnten sich interessierte Bands bis gestern bewerben. Nach Sichtung der Eingänge wird das komplette Line-Up bekannt gegeben.
„Rocknacht meets Kulturnacht“ hieß es am Samstagabend auf dem Parmaplatz in der Wormser Innenstadt, wo ein kleiner musikalischer Vorgeschmack auf das diesjährige Festival geboten wurde. „Epic Fate“, „Vagabond Kings“ und „Iron Keys“ heizten den zahlreichen Besuchern kräftig ein und machten richtig Lust auf die Veranstaltung im Winter. Nach den Auftritten wurden dort zwei weitere Startplätze für die Rocknacht 2014 ausgelost. Insgesamt sechs Bands waren im Lostopf, doch nur die „Dreadful Minds“ und „Stereoswitch“ durften am Ende jubeln.
Auslosung statt Fanabstimmung
Eigentlich sollten die zwei Startplätze, die am 14. Juni verlost wurden, durch eine Abstimmung auf der Homepage
www.wormser-rocknacht.de vergeben werden. „Dadurch wollten wir die Fans der Veranstaltung mehr in das Event einbinden“, erläutert der zuständige Projektmanager Frank Schumann. Dieses Umfragetool wurde allerdings „gehackt“, weshalb einige Bands in unrealistisch kurzer Zeit mit riesigen Stimmenzuwächsen bedacht wurden. Schumann: „Das bedauern wir natürlich sehr, da dadurch kein objektives Ergebnis mehr feststellbar ist.“ Man habe sich deshalb mit den Bands zusammengesetzt, die allesamt den Vorfall bedauern und verurteilen. „Gerade auch die Musiker, die definitiv von dem Fanbetrug profitieren, möchten sich von der Aktion distanzieren. Sie befürchten, dass ein Sieg unter solchen Bedingungen ein „Geschmäckle“ hat und nachträglich ihrem Image schaden könnte“, so Schumann weiter. Stattdessen einigte man sich auf eine Auslosung im Rahmen der „Rocknacht meets Kulturnacht“-Aktion.