
Triathlon gilt als Königsdisziplin des Ausdauersports. Schwimmen, Radfahren und Laufen, und das an der frischen Luft in dieser Reihenfolge. Eine enorme Belastung für Muskeln, Knochen und Gelenke. Mit einem eigenen Schwimmbecken nebst Umkleiden/Duschen sowie einer Grünfläche als Wechselzone und der Laufstrecke vor der Haustür hat das Poseidon beste Voraussetzungen, denn besser kann ein Training von allen drei Disziplinen mit Wechselzone nicht sein.
Beim Treffen am 17. Mai im Poseidon-Bad wurde die Wechselzone Rad/Laufen von den Athleten eingerichtet, und es erfolgte eine kurze Ansprache über Ablauf und Streckenplanung. Drei Bahnen im Schwimmbad waren für die Triathleten reserviert. Dann ging es auch schon ins Wasser. Wer gedacht hatte, er schwimme jetzt mal ein paar Bahnen, hatte sich getäuscht. Schwimm-Trainerin Astrid Koppenhöfer ließ erst mal alle Einschwimmen, dann kamen noch Technikübungen hinzu, dann kam die Anweisung, 30 Minuten lang zu schwimmen – mit dem Ziel 1500 Meter oder mehr am Stück zu schaffen.
Im Anschluss ging es für alle mit dem Ziel aus dem Wasser, den Wechsel aufs Rad zu tätigen, aber ohne Zeitdruck. Getränke und Bananen lagen bereit. In Gruppen mit Rennrad und Trekkingrad ging es Richtung Zellertal auf zwei unterschiedlichen Radrunden. Die eine Radstrecke hatte ca. 40 km, die andere Radeinheit ca. 25 km, so kamen alle durch das unterschiedliche Leistungsniveau fast zum gleichen Zeitpunkt im Poseidon-Bad wieder an.
Abschließend erfolgte der Wechsel auf die Laufstrecke von den Athleten in Richtung Pfrimmpark nach Leiselheim oder weiter nach Pfeddersheim und zurück ins Poseidon-Bad. Hier konnte man eine 4,8-km-Runde oder die 10-km-Runde wählen.
Vor der Mittagszeit waren alle Athleten von der Laufeinheit zurück im Poseidon-Bad und fanden dies als eine sehr gute Trainingseinheit. Frisch geduscht und gut gelaunt ging es zu einem gemeinsamen Frühstück, und alle waren sich einig, das könne man gerne wiederholen.