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  • Mo., 17. Januar 2022, 17:31 Uhr
    ORTSVORSTEHERWAHL: Mirko Weigand, Marco Fruci und Wilfried Cleres kämpfen um Einzug ins Rathaus

    Drei Kandidaten für Abenheim

    VON FLORIAN HELFERT Bislang haben sich zur Wahl des Ortsvorstehers in Abenheim am Sonntag, dem 20. März, drei Kandidaten aus der Deckung gewagt. Wenig überraschend tritt Mirko Weigand (CDU), kommissarischer Ortsvorsteher, für seine Partei und um die Gunst der Wählerinnen und Wähler an. Auf Marco Fruci (SPD) ruhen die Hoffnungen der Genossinnen und Genossen, die Dominanz der Christdemokratie zu brechen und den künftigen Ortsvorsteher zu stellen. Und Wilfried Cleres (parteilos) möchte, unterstützt von FDP und FWG, ebenfalls offizieller Nachfolger von Stephanie Lohr werden.


    „Mirko kümmert sich“

    Der 46-jährige Mirko Weigand (CDU ist dreifacher Vater, in der Volksbank beschäftigt und seit über 20 Jahren kommunalpolitisch in seiner Partei aktiv. Foto: Karin Flesner

    Mirko Weigand startet unter dem Slogan „Mirko kümmert sich“ in den Wahlkampf. Für Anliegen der Bürger habe er stets ein offenes Ohr und sei immer ansprechbar. „Menschen, die mich kennen, schätzen meine zupackende Art und dass sie immer auf mich zählen können, wenn was ist!“, so der dreifache Familienvater. Der Fokus des 46-Jährigen liegt auf einer verbesserten Infrastruktur, einer lebendigen Dorfgemeinschaft sowie Angebote für Kinder und Jugendliche. Angehen möchte er auch die Frage des verwaisten Geldautomaten, den Leerstand der Apotheke sowie den Neubau der Grundschule.


    Fruci: „Abenheim Gehör verschaffen“

    Der 41-jährige Marco Fruci, (SPD) der als IT-Systemadministrator in einer Kommunalverwaltung arbeitet, ist Vater zweier Kinder und eng in Abenheim verwurzelt. Foto: Marc Braner

    Marco Fruci erklärtes Ziel ist es, als Ortsvorsteher dafür zu sorgen, dass sich viele Abenheimer nicht mehr als Wormser „zweiter Klasse“ fühlen müssten: „Ich möchte den Abenheimern wieder Gehör verschaffen und unseren Ort schöner, besser und lebenswerter machen!“, so der zweifache Familienvater mit italienisch-rheinhessischen Wurzeln. Unter anderem müsse der Ausbau eines schnellen Glasfasernetzes sowie eines vernünftigen Nahverkehrs nebst Radwegen nachgeholt werden. Zudem setzt er außer auf eine gute Infrastruktur für gleichartige Lebensverhältnisse auch auf Bürger-Workshops und ein Repaircafé.


    Cleres: Kein „Weiter so“

    Der 57-jährige Wilfried Cleres (parteilos), Gründer der Bürgerinitiative „Lebenswertes Abenheim“, tritt unterstützt von FDP und FWG ebenfalls zur Wahl des Ortsvorstehers an. Foto: Marc Brauer

    Wilfried Cleres ist sich ebenfalls sicher: „Ein ‚Weiter so‘ ist keine Lösung!“ Für den zweifachen Familienvater geht es vor allem darum, Bedürfnisse generationsübergreifend von jung bis alt in den Vordergrund zu rücken. Er fordert eine bessere Grundversorgung und versteht hierunter zum Beispiel einen Geldautomaten, genügend Kitaplätze sowie eine fußläufig erreichbare Grundschule. Des Weiteren möchte er sich für eine bessere Busverbindung und medizinische Versorgung engagieren. „Abenheim darf nicht weiter abgehängt werden!“, begründet Cleres seine Motivation als unabhängiger Kandidat.


    Weitere Kandidaten noch möglich


    Für die Wahlen eines Ortsvorstehers oder einer Ortsvorsteherin in Abenheim (respektive auch in Hochheim) endet die Einreichungsfrist für mögliche weitere Kandidaten laut Stadtverwaltung erst am 48. Tage vor der Wahl. Das ist am Montag, dem 31. Januar, um 18 Uhr der Fall – bis dahin könnten noch weitere Personen Farbe bekennen und zur Wahl antreten.

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