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  • Fr., 08. Februar 2019, 10:46 Uhr
    Ordnungsbehörde kontrollierte in den Morgenstunden an drei Wormser Schulen / Verwarnungen für 26 Falschparker / weitere Schulen in nächster Zeit an der Reihe mit zusätzlicher Geschwindigkeitsmessung

    Drei Schulen, drei Tage und 26 Verwarnungen

    Kontrollen auf dem Schulweg sollen zur Sicherheit der Schüler beitragen.


    Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek macht beim Falschparken Ernst und erhöht den Kontrolldruck. Nach der nächtlichen Kontrollaktion Ende Januar an verschiedenen Orten in der Innenstadt, nahmen die uniformierten Ordnungshüter nun die Schulwege an drei Wormser Schulen ins Visier.

    Begonnen wurde am Dienstag, dem 5. Februar, an der Karl-Hofmann-Schule in der Zeit von 7.15 bis 8.15 Uhr. In nur einer Stunde wurden acht Parksünder ertappt und von den vier Mitarbeitern von Vollzugsdienst und Parkraumüberwachung über ihr Fehlverhalten aufgeklärt und freundlich verwarnt.

    Ortswechsel am nächsten Tag: Auch an der Kerschensteiner Schule mussten die eingesetzten vier Kräfte nicht lange Ausschau halten. Innerhalb der knappen Kontrollstunde wurden wegen Falschparkens auf dem Schulweg sechs Verwarnungen ausgesprochen.

    Eleonoren-Gymnasium an der Spitze
    Der Dritte im Bunde, das Eleonoren-Gymnasium, landete beim Ranking am Donnerstag, dem 7. Februar, mit 12 Verwarnungen schließlich an der Spitze der dreitägigen Kontrollaktion.

    Hier waren es vor allem die Eltern, die ihr Auto kurzerhand auf dem Schulweg parkten, um die Kids vorm Eingang in den Unterricht zu verabschieden.

    „Dass die Falschparker aber damit den Gehweg blockierten und die übrigen Schülerinnen und Schüler teils auf die befahrene Straße zwangen, schien in diesen Augenblicken offenbar zweitrangig“, bemängelt Stefan Laskowski, Abteilungsleiter des städtischen Kontroll- und Vollzugsdienstes, derartiges Verhalten. „Wenn durch solche Unachtsamkeit andere in Gefahr gebracht werden, hat die Nachsicht unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Ende“, so Laskowski.

    Kontrollen aus Sicherheitsgründen
    Gerade von den Eltern würden immer wieder verstärkt Kontrollen an den Schulen aus Sicherheitsgründen gefordert. „Dem sind wir nun nachgekommen und haben nach dem Gleichbehandlungsprinzip auch keine Ausnahmen gemacht“, unterstreicht der Abteilungsleiter.

    „In nächster Zeit wird unsere Ordnungsbehörde die Kontrollen an Schulen fortsetzen und auch Geschwindigkeitsmessungen an relevanten Stellen durchführen“, kündigt Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek als zuständiger Dezernent an.

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