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  • So., 03. April 2016, 16:25 Uhr
    TGO-Handball-Herren bleiben nach dem 33: 29-Sieg beim TV Bodenheim auch im 19. Spiel ungeschlagen

    Drei Spieltage vor Saisonende Meister der Rheinhessenliga

    So sehen Sieger aus! Ausgelassen feierten die TGO Herren am Samstag in Bodenheim die vorzeitige Meisterschaft, flankiert von einem 33:29-Sieg. Fotos: Photoagentur „Die Knipser”


    VON KLAUS DIEHL Von zahlreichen Fans unterstützt, nahmen die TGO-Herren auch die 19. Hürde im Meisterschafts-Rennen 2015/2016 ohne Niederlage und durften sich am Ende verdient  – und dies bereits drei Spieltage vor Ende der Saison – als ein mehr als würdiger Meister feiern lassen. Was folgte, war eine lange, fröhliche und sicherlich auch verdiente feuchte Feier-Nacht. Am Guckenberg in Bodenheim spielten die TGOler mit ihren  bisherigen 18 Saison-Siegen im Rücken von Beginn an sehr selbstbewusst auf, zeigten in Abwehr und Angriff warum in dieser Saison keiner der Gegner der „Sieben“ aus dem Wonnegau einen Punktverlust und schon gar nicht eine Niederlager beibringen konnten.

    So legte man sofort über 1:0 eine 4:1-Führung vor, die auch beim 6:3 noch Bestand hatte. Doch damit war der „Käse“ beileibe noch nicht gegessen, denn Bodenheim kam mit fünf Toren in Folge zu einer  8:7-Führung. Dies gefiel den TGOlern aber nicht, die ihrerseits mit drei Toren in Folge eine 10:8-Führung vorlegten. Bodenheim konnte noch einmal zum 10:10 ausgleichen, was aber der letzte Gleichstand in der Partie war. Über 14:11 führten Leo Vuletic & Co zur Pause mit 17:14.

    Nach Wiederanpfiff zog Osthofen entscheidend davon

    Sofort zu Beginn der zweiten 30 Minuten konnte der neue Meister die Zügel noch mehr anziehen, um  über 21:15, 23:17 und 28:20 gar auf 32:24 davonzuziehen. Da stand die TGO-Abwehr, dirigiert von Manu Pfaff sehr sicher und was dennoch auf das Tor kam, war einmal mehr meist eine Beute von Torhüter Thorsten Heck, dem wohl besten Keeper in der Rheinhessenliga. Als man auf TGO-Seite der Bank eine Chance gab, konnte Bodenheim mit letzten Willen nur noch auf 28:32 verkürzen, ehe beiden Seiten das Torefestival mit je einem Treffer zum 29:33-Endstand aus TGO-Sicht ausklingen ließen. Fast genau wie es Cheftrainer Dieter Bösing mit 30:33 für seine Mannschaft vor dem Spiel vorher sagte. Ebenso, dass man gegen den TV Bodenheim gewinnen kann, wenn man deren Tore unter der Zahl „30“ halten kann.

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    Eine gelehrige TGO-Truppe

    Das ist schon eine gelehrige TGO-Truppe mit einem nicht gerade großen Kader, aber mit einer gesunden Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan. Kopf der Mannschaft – der auch die „Jungen Wilden“ gut zu führen weiß – ist zweifellos Leo Vuletic in seinem 3. Frühling, den Bodenheim aber schon früh durch Manndeckung  auszuschalten versuchte. Dafür bekamen aber Peter Gasz (4) und Daniel Strack (7) der erst am Nachmittag nach drei Wochen beruflichen Aufenthaltes aus China auf dem Frankfurter Flughafen von seinem Vater und Co-Trainer Christian Strack abgeholt worden war, den nötigen Freiraum. Leo Vuletic traf zwar mit 8 Toren am häufigsten, darunter waren aber fünf Siebenmeter. Als Daniel Strack den ersten Strafwurf vergab, überließ er die folgenden Strafwürfe dem Routinier und Spielmachen, der trotz enger Deckung immer wieder Lücken für seine Mitspieler fand, auch am  Kreis und über die Außen, wo ja auch nicht wenig Klasse an diesem Abend auf TGO-Seite zum Tragen kam.

    So besonders die schnellen Zuspiele aus der Abwehr über die Außen Luca Steinführer (7) und  Matthias Zellmer (3), den Rest erledigten Tobias Aul (1) und Eric Popple (2) am Kreis. Die 60 Minuten verdienten das Wertsiegel „Spitzenspiel“, das unter den wachsamen Augen des HVR-Vorstandes ablief und bei allem Einsatz, Tempo und Kampf immer im Rahmen des Erlaubten bleib, woran auch die Schiedsrichter ihren Anteil hatten. Die NK-Sportredaktion gratuliert den TGO-Herren zu ihrer souveränen Meisterschaft und wünscht, dass sie auch die restlichen drei Spiele ungeschlagen überstehen werden.
    Für die TGO-Herren 1 spielten: Im Tor mit Thorsten Heck und Jan-Nicklas Seelig (n.e.), Peter Gasz (4), Manu Pfaff, Leo Vuletic (8/5), Eric Popple (2), Daniel Strack (7), Luca Steinführer (7), Tobias Aul (2), Matthias Zellmer (3), Jan Keller, Jan Scherer und Tane Seitz.

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