ABENHEIM: 1250 Jahre „Owerum“ bot Musik, Gemeinschaft und bunten Jahrmarkt inklusive Riesenrad
Dreitägiges Fest mit großem Programm gefeiert
Ganz Abenheim feierte 1250-jähriges Jubiläum mit großem Programm und auch die vielen auswärtigen Gäste kamen voll auf ihre Kosten. Foto: Mirco Metzler/Die Knipser (oH)
Die malerische Gemeinde Abenheim feierte kürzlich ihr 1250-jähriges Bestehen mit einem dreitägigen Fest, das die Herzen der Einwohner und Besucher höherschlagen ließ. Unter dem Motto „Guter Wein, gutes Essen und Spaß auf dem Kerweplatz“ fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, die die reiche Geschichte und die lebendige Kultur des „schönsten“ Wormser Stadtteils zelebrierten.
Der Festakt fand am ehemaligen Bahnhof statt und wurde von Uwe Aichele, einem lokalen Eigengewächs aus Owerum, moderiert.
Filmkomponist steuerte Festlied bei
Der preisgekrönte Abenheimer Filmkomponist Frank Schreiber komponierte eigens für den Festakt ein Lied, das von den drei Gesangsvereinen – Männergesangverein, Kirchenchor und Concordia – sowie der Blaskapelle beim Festakt uraufgeführt wurde. Eine echte Premiere und ein einmaliges Ereignis: nie zuvor standen die drei Chöre gemeinsam auf einer Bühne!
Bands und Buden
Im „Weindorf“ auf dem Rathausparkplatz genossen die Besucher im Anschluss weitere Livemusik und kulinarische Köstlichkeiten.
Der Kerweplatz verwandelte sich in einen bunten Jahrmarkt mit zahlreichen Attraktionen. Ein Riesenrad mit über 20 Metern Höhe, ein Kinderkarussell, Schießwagen, Ballwerfen, Pfeilwerfen und Entenangeln sorgten für Spaß und Unterhaltung. Ein „süßer“ Wagen versüßte den Besuchern die Festtage.
Engagierte Vereine boten vielfältige Aktivitäten wie eine Kinder-Rallye, eine Ausstellung alter Landmaschinen, Lichtgewehrschießen und Rikschafahrten. Im Weindorf spielten verschiedene Bands, und auch auf der Bühne am Bahnhof erklang Livemusik.
Kleine Programmänderungen
Der ökumenische Gottesdienst konnte wegen des Regens nicht wie ursprünglich geplant am „Ikarus“ auf dem Skulpturenweg stattfinden und wurde deshalb in die Pfarrkirche verlegt. Pfarrer Nils Bührmann und Tobias Schäfer, Probst am Dom, leiteten den Gottesdienst, begleitet von der Blaskapelle Abenheim. Das Vergraben einerr „Zeitkapsel“ wurde ebenfalls auf einen späteren Termin dieses Jahr verlegt, um die Erinnerungen an dieses Jubiläum für die Nachwelt zu bewahren.
Mit viel Herzblut gestemmt
Ortsvorsteher Marco Fruci betonte: „Die drei Tage voller Programm lassen erahnen, wie viel Herzblut und Engagement in die Organisation dieses Events geflossen sind und es macht mich wahnsinnig stolz zu sehen, was unsere über 50 ehrenamtlichen Helfer auf die Beine gestellt haben“. Die Feierlichkeiten seien so zu einem unvergesslichen „Jahrhundertereignis“ geworden.