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  • Di., 28. Oktober 2014, 17:12 Uhr
    EWR engagiert sich erneut in Sachen Nachhaltigkeit / Neues Waldrefugium in den Herrnsheimer Lauern am Dienstag eingeweiht

    Dritter Meilenstein für Region und Klima

    Motiv-Künstler Dietmar Grafe (3. v. rechts) und Steinbildhauer Martin Schäfer (3. v. links) enthüllen gemeinsam mit den EWR-Vorständen, Oberbürgermeister Michael Kissel und Vertretern des Forstamtes Rheinhessen den dritten EWR-Meilenstein.


    Am Dienstag wurde das neue Waldrefugium in den Herrnsheimer Klauern eingeweiht. Dazu setzte der Energiedienstleister EWR gemeinsam mit dem Forstamt Rheinhessen einen Meilenstein am Rande des Waldes. Der Stein dient als sichtbares Zeichen für das Engagement des Unternehmens in Sachen Nachhaltigkeit. Das Motiv des dritten Meilensteins stammt aus der Feder von Dietmar Grafe. Er weist damit auf die einzigartige Tierwelt in den Herrnsheimer Klauern hin. Grafe ist einer von acht Künstlern des atelierblau, eine Initiative der Lebenshilfe Worms.

    Kooperation besteht seit zwei Jahren
    Dr. Gerhard Hanke, Leiter des Forstamtes Rheinhessen, erläuterte die Besonderheiten des Auewaldes und wies darauf hin, wie wichtig es ist, schon Kinder an dieses Thema heranzuführen: „Denn nur wenn man etwas kennt und versteht, kann man es auch richtig schützen.“ Dass dieser Einsatz nicht die letzte ökologische Initiative von EWR war, dessen war sich Vorstandsmitglied Günter Reichart sicher: „Wir kooperieren bereits seit über zwei Jahren mit dem Forstamt Rheinhessen und werden sicherlich auch zukünftig gemeinsame Ideen entwickeln“, fügte er hinzu. Bei einem gemeinsamen Spaziergang mit den Kindern des katholischen Kindergartens Herrnsheim entdeckten Oberbürgermeister Michael Kissel, die EWR-Vorstände Helmut Antz und Günter Reichart unter der Leitung von Förster Gunnar Wolf den neuen Waldpfad.

    Naturschutz für die folgenden Generationen
    EWR investiert in den kommenden fünf Jahren knapp 50.000 Euro, um die Herrnsheimer Klauern als einer der letzten Auewälder im waldarmen Rheinhessen in ihren Urzustand zu versetzen und für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Geschützt wird dabei eine Fläche von insgesamt zirka 310.000 Quadratmetern. Diese Fläche wird für die nächsten 100 Jahre der forstlichen Nutzung entzogen. Sie ist ausschließlich dem Arten- und Biotopschutz gewidmet. Außerdem wurde der bestehende Waldpfad durch einen schmalen Fußpfad im südlichen Teil der Klauern den Natur- und Besucherbedürfnissen sinnvoll angepasst. Mit dieser Erweiterung ist ein Rundweg entstanden, der durch die gezielte Besucherlenkung die Tiere und Pflanzen in ihrem Lebensraum schützt.

    Gemeinsam mit den Kindern des katholischen Kindergartens Herrnsheim erkundeten die EWR-Vorstände Helmut Antz und Günter Reichart (1. u. 2. von links) sowie Oberbürgermeister Michael Kissel (2. v. rechts) das neue Waldrefugium.

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