
Extremwetterereignisse wie Flutlagen nach Starkregen oder Flächenbränden durch große Hitzewellen und Dürren haben in den vergangenen Jahren immer neue Erkenntnisse geliefert. Der DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. hat mit diesen die neue DRK-Landesverstärkung entwickelt und nun offiziell in Dienst gestellt. Mit ihr steht jetzt eine leistungsfähige, modulare und landesweit abrufbare Einsatzstruktur bereit, die den Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz nachhaltig stärkt und damit einen wichtigen Beitrag zur Resilienz und zum komplexen Hilfeleistungssystem des DRK leistet.
Die Landesverstärkung verfolgt das Ziel, als komplementäre Struktur, Materialvorhaltungen des Landes, sowie das organisationseigene Hilfspotential aus Materialien des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. und der DRK-Bundesvorhaltung, zu einem modularen System zu verbinden. Einzelne Module können individuell, unkompliziert, landesweit abgerufen werden. Zur Landesverstärkung gehören unter anderem ein Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Logistik, eine hochmoderne Kartierungsdrohne zur bildgebende Fernerkundung, drei Behandlungsplätze 50, ein Betreuungsplatz 500, ein Einsatzleitwagen, fünf Kommandowagen sowie zwei Boote und weitere Spezialausrüstung für den Wasserrettungszug des DRK.
Neben dem Material beinhaltet die Landesverstärkung auch die entsprechend geschulten Einsatzkräfte. Die einzelnen Elemente sind modular, landesweit abrufbar, sodass damit zielgenau unterstützt werden kann. Die DRK-Landesverstärkung konnte ihre Leistungsfähigkeit bereits wenige Tage nach ihrer Indienststellung unter Beweis stellen. Während der Waldbrandlage in Traisen bei Bad Kreuznach wurden die Einsatzkräfte vor Ort unter anderem mit Logistik-Materialien und organisationseigenen Fahrzeugen unterstützt.
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