WORMSER BAHNHOF UND UMFELD: Kontrolle des städtischen Vollzugsdienstes zeigt Wirkung
Drogenfund, eine Festnahme und zahlreiche Falschparker
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Im Fokus der regelmäßigen Kontrollen im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei standen diesmal der Wormser Bahnhof und sein Umfeld. Zusammen mit zwei Beamten der Bundespolizei, die für die deutschen Bahnhöfe zuständig ist, nahmen drei Mitarbeiter des städtischen Vollzugsdienstes in einem mehrstündigen Einsatz Personen unter die Lupe, die sich dort offensichtlich ohne Reiseabsicht aufhielten. „Neben der Ausweiskontrolle lag unser Hauptaugenmerk auf Drogenbesitz und dem Mitführen von unerlaubten Gegenständen, wie Messern oder Waffen“, berichtet Vollzugsdienst-Leitstellenkoordinator Marcus Roos. Dass solche Kontrollen ihre Berechtigung haben, sollte sich an diesem Nachmittag bestätigen. Beim Überprüfen der Personalien eines 35-Jährigen stellten die Beamten fest, dass der Mann wegen Drogendealens per Haftbefehl gesucht wurde. Für ihn war der Bahnhof damit Endstation und er wurde festgenommen. Bei einer anderen Person wurden bei der Kontrolle ein paar Gramm Marihuana sichergestellt; was für den Betreffenden nun ein Strafverfahren nach sich ziehen wird. Messer oder Waffen wurden bei den Kontrollen nicht aufgefunden.
Fast immer einsichtig und kooperativ
„Bis auf die Festnahme zeigten sich alle kontrollierten Personen einsichtig und kooperativ“, lobt Marcus Roos das Verhalten der Bahnhofsbesucher. Auffällig war an diesem Tag die Zahl der Falschparker vor dem Bahnhof. Ob zugeparkte Gehwege oder blockierte Einfahrten, so manchem Zeitgenossen scheint die Straßenverkehrsordnung unbekannt zu sein. Die zahlreichen Verwarnungen flattern den Fahrzeughaltern nun ins Haus. Für Oberbürgermeister Adolf Kessel genießt das Thema Sicherheit einen hohen Stellenwert. „Für das Sicherheitsempfinden unserer Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig, dass unsere Ordnungskräfte kontinuierlich sichtbare Präsenz in der Stadt zeigen. Die Verstärkung der regelmäßigen Kontrollen durch unseren Vollzugsdienst und in Zusammenarbeit mit unserer Polizei leisten hierzu einen wichtigen Beitrag“, so der Stadtchef.