Do., 07. November 2013, 21:26 Uhr
Tischtennis Regionalliga Südwest 2013/2014: TV 1863 Leiselheim I empfängt Samstagabend um 18.30 Uhr die Gäste von der DJK Sportbund Stuttgart
Duell auf Augenhöhe?
Enten legen ihre Eier in aller Stille, Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt isst Hühnereier. Nun, es würde Bernhard Ilchev ganz sicher nicht gerecht werden, vergleiche man seine Art und Weise Tischtennis zu spielen etwa mit den Eigenschaften einer Ente. Doch eines hat der Leiselheimer Abwehrstratege in seiner langen Tischtennis-Karriere genau wie die Ente gelernt: Man darf Erfolge feiern, aber nicht zu lange und nicht zu laut.
Bernhard Ilchev hielt sich denn auch nach dem knappen 9:7-Sieg seiner Mannschaft im Match der Regionalliga Südwest gegen TTC Wehrden Ende Oktober, zu dem er quasi als Matchwinner satte drei Zähler beisteuerte, nur ganz kurz mit den Feierlichkeiten auf. „Das war schwer und jetzt wird es schwerer“, teilte Bernhard Ilchev seinen fünf Mitspielern kurz und knapp im Vorausblick auf das nächste Regionalligaspiel am heimischen Trappenberg mit. DJK Sportbund Stuttgart ist dann zu Gast beim TV 1863 Leiselheim. Samstagabend treffen ab 18.30 Uhr zwei Teams aufeinander, die es nach starken Saisonspielen bislang jeweils auf beachtliche 6:4 Zähler brachten. Ein Spiel auf Augenhöhe also? „Ich denke, wir sind keineswegs der Favorit“, weiß TVL-Kapitän Alexander Krießbach um die Klasse des Gegners. Fünf ehemalige Zweitliga-Spieler stehen in den Reihen der Stuttgarter.
An Nummer eins bietet der Gast aus der sechstgrößten Stadt Deutschlands Hao Mu auf. Der hat das Tischtennisspiel in China gelernt. „Muss ich da mehr sagen?“ Nein, Alexander Krießbach kann über das Leistungsvermögen des Mannes aus dem Reich der Mitte Stillschweigen bewahren. Man muss ja den beiden Leiselheimer Spitzenspielern Raphael Graf und Sebastian Sauer nicht unnötig Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Soviel ist klar: Schwer wird’s für die Männer vom Trappenberg. Dennoch bleibt Alexander Krießbach optimistisch: „Ich hoffe auf ein 8:8-Unentschieden.“ Mal sehen …