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  • Mo., 09. März 2020, 13:42 Uhr
    WORMS: Stellungnahme der Umwelt- und Verkehrsverbände zum "Radwegenetz" vorgestellt im Bauausschuss am 4. März

    Echte Verkehrswende

    Die Umwelt- und Verkehrsverbände begrüßen, dass die Metropolregion Rhein Neckar Worms an das Radschnellwegenetz der Metropole anschließen möchte und dass in diesem Zusammenhang von der Verwaltung der Stadt Worms der Plan eines Radwegenetzes erstellt wurde.

    Es beinhaltet die Hauptroutenführungen aus den Vororten in die Stadt und die Anbindung an den Radschnellweg nach Ludwigshafen, sowie einige Querverbindungen zwischen den Vororten und Vorschläge zum Aufbau eines Radwegenetzes, das auch Fahrradstraßen beinhaltet.

    Aus Sicht der Umwelt- und Verkehrsverbände besteht zwar in Bezug auf Streckenführung und Oberflächenbeschaffenheit der Radwege noch Diskussions- und Klärungsbedarf, aber insgesamt könnte aus dem Plan als Grundlage ein Radwegekonzept für Worms erwachsen, das dann Teil des Gesamtkonzeptes Mobilität werden könnte. Aspekte wie bspw. Routenführungen, Sicherheit bei Straßenquerungen, aber auch die innerstädtische flächendeckende Vernetzung von Fahrradstraßen, bzw. überhaupt der Fahrradverkehr in der Innenstadt, müssen hierbei noch erarbeitet bzw. diskutiert werden.

    Beteiligung bei Planung

    Bei diesem Prozess bieten die Verbände weiterhin ihre Mitarbeit an und fordern ihre Beteiligung bei der jeweiligen Planung, wie sie schon von Beginn an vom damaligen OB Kissel im April 2019 in Aussicht gestellt worden war. Konkret bieten die Wormser Umwelt- und Verkehrsverbände der Stadtverwaltung an, den Entwurf des Radwegekonzepts Worms 2030 in einem Dialogverfahren etwa in Form von Workshops gemeinsam mit dem Ziel einer Konsensbildung zu erarbeiten. Auf diesem Weg kann dann ein gemeinsam abgestimmter Entwurf dem Mobilitäts- bzw. Bauausschuss, oder direkt dem Stadtrat vorgestellt werden.

    Das Radwegenetz muss aber selbstverständlich eingebunden werden in ein Gesamtkonzept, das neben dem Fahrrad den MIV, den ÖPNV und den Fußgängerverkehr beinhaltet und ein Maßnahmenpaket darstellt, das zu einer echten Verkehrswende führt. Bei einem solchen Planungsprozess muss aus Sicht der Umwelt- und Verkehrsverbände die Öffentlichkeit frühzeitig mit einbezogen werden.

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