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  • Mi., 14. Dezember 2016, 13:33 Uhr
    In Worms wurden bisher 126 Ehrenamtskarten an verdiente Persönlichkeiten überreicht

    Ehrenamtskarte würdigt gesellschaftliches Engagement

    OB Michael Kissel und Elisabeth Gransche (hinten rechts) überreichen zum vierten Mal die Ehrenamtskarte.


    „Ehrenamtliches Engagement ist ein Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, den man nicht hoch genug schätzen kann“, betonte Oberbürgermeister Michael Kissel anlässlich der Feierstunde zur Überreichung der Landes-Ehrenamtskarte. Seit Unterzeichnung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und Landesregierung am 1. Oktober 2015 gab es einen großen Ansturm auf die Ehrenamtskarte. Bereits 117 Stück konnte der Stadtchef an drei Terminen überreichen – nun folgten weitere neun. „Der Rückgang der Zahlen deutet darauf hin, dass wir inzwischen einen Großteil aller Interessierten erreichen konnten“, vermutet der OB. Zudem zeige die anfangs hohe Nachfrage, dass die Karte als genau das angenommen werde, was sie sein solle: ein Instrument der Anerkennung und Wertschätzung. „Die Vergünstigungen, die mit der Ehrenamtskarte einhergehen, sind nicht reichhaltig, aber sollen zeigen, dass das Land das ehrenamtliche Engagement würdigt“, unterstrich der Stadtchef.

    Bereits in 103 Kommunen landesweit wird die Ehrenamtskarte ausgegeben, darunter auch in benachbarten Städten wie Alzey, Frankenthal und Ludwigshafen – Karteninhaber können also in all diesen Kommunen in Reichweite Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Landesweit sind dies aktuell mehr als 400, darunter auch der Museums-Pass „Musées“, der sogar über die Landesgrenze hinaus gültig ist.

    Hintergrund der Würdigung des Ehrenamtes ist der von den Vereinten Nationen 1985 ausgerufene „internationale Tag des Ehrenamtes“ am 5. Dezember - ein Tag, an dem das Ehrenamt anerkannt und gefördert werden soll. „In keinem Bundesland gibt es so viel ehrenamtliches Engagement wie in Rheinland-Pfalz und ich bin stolz, dass auch in unserer Stadt so viele Menschen ehrenamtlich tätig sind, sei es in Vereinen, in der Senioren- bzw. Jugendarbeit oder auch bei der Integration von Flüchtlingen“, konstatierte OB Kissel und knüpfte daran seinen Dank an all jene, die sich ehrenamtlich in das gesellschaftliche Leben einbringen.

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