Oberbürgermeister Michael Kissel verlieh im Namen der Stadt Worms Ratsehrennadeln und verabschiedete Ortsvorsteher
Ehrung für verdiente Ratsmitglieder
Die Träger der Ratsehrennadel nach der Verleihung am Donnerstagabend. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Im Jahre 1999 führte die Stadt Worms auf Initiative des Ältestenrates für langjährige Stadträte die Ratsehrennadeln in Bronze, Silber und Gold ein. Diese ist gestaffelt je nach Länge der Zugehörigkeit zum Stadtrat. Die bronzene Ehrennadel wird für zwei volle Amtsperioden, die silberne für drei und die goldene für mehr als drei volle Amtsperioden verliehen.
Am Donnerstagabend erfolgte die Verleihung im Weingut Sandwiese in Herrnsheim. In seiner Rede würdigte Oberbürgermeister Michael Kissel das große ehrenamtliche Engagement, das mit einem hohe Zeitaufwand und mit viel akribischer Arbeit verbunden sei. Es sei eben etwas anderes, ob man am Stammtisch rasch Lösungen für ein Problem formuliere oder im Stadtrat sitze und an der konkreten Umsetzung arbeiten und feilen müsse, so der Stadtchef. Dabei gelte es die ganz verschiedenen Sichtweisen der Bürger zu beleuchten und zu beachten, um dann zu einer Entscheidung zu kommen. Und es sei eine Illusion zu glauben, man könne es allen Bürgern recht machen.
Bevor jedoch die Ehrennadeln verliehen wurden, verabschiedete OB Kissel ehemalige Ortsvorsteher, die bei den letzten Wahlen nicht mehr antraten. Dies waren Theo Cronewitz (Pfiffligheim), Karl-Otto Fischer (Heppenheim), Sylvia Gutjahr (Herrnsheim), Edgar Wather (Neuhausen), Karin Sobottka(Ibersheim) und Helmut Müller (Leiselheim).
Nach der Verleihung der bronzenen und silbernen Ehrennadeln folgten als Höhepunkt die goldenen. Diese erhielten Uwe Gros, Hans-Peter Weiler, Heinz Wößner und Heidelinde de Haas, wobei letztgenannte nicht persönlich anwesend sein konnte.