Fr., 23. Mai 2014, 10:58 Uhr
Dorfentlastungsstraße und Fahrradweg zu B9 rücken für Altrheingemeinde in greifbare Nähe
Eich: Verfahren zur Flurbereinigung freigegeben
Mit der Freigabe des geplanten Flurbereinigungsverfahrens durch das rheinland-pfälzische Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums rücken die von einer Eicher Bürgerinitiative vehement geforderte Dorfentlastungsstraße sowie der seit langem gewünschte Fahrradweg zur B9 für die Altrheingemeinde Eich in greifbare Nähe. Wie SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp auf Nachfrage bei Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken erfuhr, kann mit dem nötigen Bodenordnungsverfahren voraussichtlich bereits Ende 2014 begonnen werden.
„Es freut mich außerordentlich, dass es uns gelungen ist, eine Zusage für das dringend notwendige Flurbereinigungsverfahren zu sichern“, betonte Anklam-Trapp. Damit sei es der Altrheingemeinde Eich ab sofort möglich zukunftsweisende Infrastrukturmaßnahmen in Angriff zu nehmen und nachhaltige Projekte zum Natur- und Gewässerschutz umzusetzen.
Alle profitieren von den bevorstehenden Maßnahmen
Gleichermaßen erfreut zeigten sich Verbandbürgermeister Gerhard Kiefer und Ortsbürgermeister Klaus Willius (beide SPD), da sowohl die Bevölkerung der Altrheingemeinde als auch die dort ansässigen Unternehmen von den bevorstehenden Maßnahmen profitieren werden. „Mit dem Bau der Dorfentlastungsstraße ist es uns möglich, die Belastung der Eicher Bürgerinnen und Bürger durch den Schwerlastverkehr spürbar zu verringern“, so Kiefer und Willius einstimmig. Zudem bedeute die Verlagerung des LKW-Verkehrs aus dem Ort heraus auch einen erheblichen Zeitgewinn für die betroffenen Unternehmen, wie. Z.B. dem Kieswerk Dreher und dem Landhandel Kunz. Gleichzeitig stelle der künftig entstehende Radweg eine weitere wichtige touristische Erschließung des ohnehin für das Fahrradfahren prädestinierten Altrheingebiets dar. Langfristiges Ziel sei eine direkte Anbindung des Radverkehrs an die Nachbargemeinde Mettenheim.
Ausschlaggebend sei nun, dass die Maßnahmen zügig in Angriff genommen werden können, betonten Kiefer und Willius. „Das Bodenordnungsverfahren wird bereits Ende 2014 angeordnet, sofern die nach dem Flurbereinigungsgesetzt erforderlichen Vorarbeiten durch das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) rechtzeitig abgeschlossen werden können,“ stellte die Landtagsabgeordnete in Aussicht."